Gesundheit: Sieben Lebensjahre zusätzlich durch gesunden Lebensstil – FOCUS Online

Gesund alt werden ist gar nicht so schwer. Und es kostet auch nichts. Wie das geht und was es bringt, verraten Forscher.

Menschen mit sehr gesundem Lebensstil haben im Alter von 50 Jahren eine um sieben Jahre höhere Lebenserwartung als der Durchschnitt der Bevölkerung – zumindest in den USA.

Wichtig sei es, nicht zu rauchen, kein Übergewicht zu haben und nur mäßig viel Alkohol[1] zu trinken. Das schreiben Mikko Myrskylä vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock und ein US-amerikanischer Kollege im Fachblatt „Health Affairs“.

Die Wissenschaftler hatten sich Gesundheitsdaten von mehr als 14 000 Menschen in den USA angeschaut. „Verbesserungen in der Medizin werden oft als der Schlüssel für gesünderes und längeres Leben gesehen. Wir haben gezeigt, dass ein gesunder Lebensstil, der nichts kostet, ausreicht, um sich eines sehr langen und gesunden Lebens erfreuen zu können“, sagte Myrskylä laut einer Mitteilung seines Instituts.

„Das erstaunt uns nicht“, sagt Cornelia Lange über die neuen Ergebnisse. Sie ist Leiterin des Fachgebiets Gesundheitsverhalten am Robert Koch-Institut und war nicht an der Studie beteiligt. So sei seit vielen Jahren bekannt, dass körperliche Aktivität, gesunde Ernährung[2], Tabak-Verzicht und reduzierter Alkoholkonsum einen hohen Einfluss auf die Lebenserwartung haben. Eine britische Studie aus dem Jahr 2008 kam sogar zu dem Schluss, dass 14 Jahre mehr Lebenszeit drin sind, wenn man auf diese vier Faktoren achtet.

Über die neue Studie sagt Lange: „Ob die sieben Jahre 1:1 auf Deutschland übertragbar sind, würde ich bezweifeln.“ Die Ergebnisse solcher Studie hingen auch immer von den betrachteten Menschen und den einbezogenen Parametern ab. Es sei aber grundsätzlich sehr wahrscheinlich, dass ein gesunder Lebensstil zu einem deutlich längeren Leben führe.

Die Forscher um Myrskylä untersuchten auch, wie sich die drei untersuchten Laster darauf auswirken, wann im Leben körperliche Beeinträchtigungen im Alltag auftauchen. Also beispielsweise beim Laufen, Anziehen, Baden, aus dem Bett steigen oder beim Essen.

Mit dem Rauchen geht demnach zwar ein früherer Tod einher, jedoch keine höhere Zahl an Jahren mit körperlichen Beeinträchtigungen. Übergewichtige und Menschen mit erhöhtem Alkoholkonsum müssten hingegen damit rechnen, längere Zeit ihres Lebens mit körperlichen Einschränkungen zu verbringen.

Als moderate Trinker wurden Männer eingestuft, die weniger als 14 alkoholische Getränke pro Woche konsumierten, und Frauen mit weniger als sieben alkoholischen Getränken. Als nicht übergewichtig galten Teilnehmer mit einem Body Mass Index unter 30, als Nichtraucher diejenigen, die in ihrem Leben weniger als 100 Zigaretten geraucht hatten.

Cornelia Lange vom RKI plädiert auch an die Politik, notwendige Voraussetzungen für ein gesundes Leben zu schaffen: „Am Ende muss sich jeder Einzelne entsprechend verhalten. Aber es müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen.“

Quelle:

www.focus.de

Fußnoten:

  1. ^ Mehr zu Alkohol (www.focus.de)
  2. ^ Mehr zu gesunde Ernährung (www.focus.de)

Cholera-Epidemie im Jemen ist die schlimmste der Geschichte – Deutschlandfunk

Die Cholera-Epidemie im Jemen ist die schlimmste seit Beginn der Aufzeichnungen.

Das meldet die Hilfsorganisation Oxfam. Dabei stützt sie sich auf die neusten Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation[1]. Laut WHO sind im Jemen mehr als 360.000 Cholera-Verdachtsfälle in nur drei Monaten verzeichnet worden. Damit wütet die Krankheit dort heftiger als 2011 auf Haiti. Dort gab es damals 340.000 Fälle in einem Jahr.

Laut Oxfam könnte sich die Lage in der kommenden Regenzeit weiter verschlechtern. Dann könnten sich die Krankheitserreger noch leichter verbreiten. Bis jetzt sind knapp 2.000 Menschen im Jemen an der Krankheit gestorben.

In dem Land herrscht seit Jahren Bürgerkrieg. Vielerorts fehlen sauberes Trinkwasser und sanitäre Anlagen. Cholera verursacht starken Durchfall und Erbrechen. Besonders für Kinder, Alte und Kranke kann die Krankheit lebensgefährlich sein.

Fußnoten:

  1. ^ Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (www.emro.who.int)

Vonwegen Hygiene: Soviele Bakterien stecken auf Seifenstücken – BUNTE.de

Eigentlich sollte das Händewaschen zu einer besseren Hygiene beitragen. Doch gerade Stückseifen können Gefahrenherde sein.

80 Prozent aller Infektionskrankheiten werden laut der Weltgesundheitsorganisation WHO über die Hände verbreitet. Also ist regelmäßiges Händewaschen nicht nur ein Ritual, das Eltern seit Jahrhunderten ihren Kindern eintrichtern, sondern tatsächlich wichtig. Allerdings birgt es auch Gefahren. Seife selbst, vor allem Stückseife, kann ein wahrer Bakterienherd sein, wie Forscher herausfanden. Doch warum ist das so, welche Risiken sind damit verbunden und wie schützt du dich richtig?

Hintergrund

News - BDA: Händewaschen schützt gegen Erkältungen
News BDA: Händewaschen schützt gegen Erkältungen[1]

So siedeln sich Keime auf einer Stückseife an 

Im Gegensatz zu weit verbreiteten Meinungen wirken Seifen weniger durch ihre Inhaltsstoffe als durch die mechanische Reibung beim Händewaschen. Durch das Reiben entfernst du Mikroorganismen, die sich kurzfristig auf der Haut niedergelassen haben.  

Meistens sind die Hände dreckig, wenn du zu Seife greifst. Dass sich dieser Dreck und damit auch die Bakterien an deinen Händen beim Händewaschen an der Seife festsetzen, ist nicht weiter verwunderlich. Besonders viele Keime sammeln sich auf Seifen in öffentlichen Einrichtungen an, wie Forscher herausfanden. Schließlich waschen sich hier täglich oft Hunderte von Menschen die Hände.  

Flüssigseife ist besser als Stückseife 

Möchtest du dich vor der Weitergabe von Bakterien beim Händewaschen schützen, greifst du am besten zu Flüssigseife statt zu Stückseife. Auf dieser setzen sich naturgemäß deutlich weniger Keime fest. Außerdem bringen Flüssigseifen den Vorteil mit, dass sie einen ph-Wert haben, der dem der Haut angeglichen ist. Damit eignen sie sich auch für empfindliche Haut und wenn du dir sehr häufig am Tag die Hände wäscht. Achte aber auf die Inhaltsstoffe. Zu viel Chemie ist umweltschädlich und auch für den menschlichen Körper nicht zu empfehlen. 

Auf das Drumherum kommt es an 

Nicht nur die Seifenauswahl spielt eine Rolle. Als ein größeres Problem als Stückseife selbst sehen Experte die Ablage an, in der sie aufbewahrt werden. In diesem feuchten Milieu können sich Keime nämlich hervorragend vermehren. 

Achte also darauf: Reinige die Seifenablage beziehungsweise den Untergrund, auf dem du Seife aufbewahrst, regelmäßig mit Spülmittel und heißem Wasser. Das verhindert, dass sich übermäßig viel Keime festsetzen. Nebenbei macht es einen besseren Eindruck auf Gäste.  

Ganz ohne Bakterien ist auch nicht gut 

Am besten gar nicht erst mit Bakterien in Verbindung kommen, ist auch keine Lösung. Denn hat das Immunsystem auf Dauer nichts zu tun, ist es auch weniger effektiv. Dann kommt es schneller zur Entstehung von Allergien. Darum gibt es keinen Grund in einem normalen Haushalt Desinfektionsmittel zu verwenden. Ein bisschen Dreck gehört einfach dazu.

Werde jetzt Fan und diskutiere mit auf unserer FeelFit by BUNTE.de Facebookpage[2]!

80 Prozent aller Infektionskrankheiten werden laut der Weltgesundheitsorganisation WHO über die Hände verbreitet. Also ist regelmäßiges Händewaschen nicht nur ein Ritual, das Eltern seit Jahrhunderten ihren Kindern eintrichtern, sondern tatsächlich wichtig. Allerdings birgt es auch Gefahren. Seife selbst, vor allem Stückseife, kann ein wahrer Bakterienherd sein, wie Forscher herausfanden. Doch warum ist das so, welche Risiken sind damit verbunden und wie schützt du dich richtig?

Hintergrund

News - BDA: Händewaschen schützt gegen Erkältungen
News BDA: Händewaschen schützt gegen Erkältungen[3]

So siedeln sich Keime auf einer Stückseife an 

Im Gegensatz zu weit verbreiteten Meinungen wirken Seifen weniger durch ihre Inhaltsstoffe als durch die mechanische Reibung beim Händewaschen. Durch das Reiben entfernst du Mikroorganismen, die sich kurzfristig auf der Haut niedergelassen haben.  

Meistens sind die Hände dreckig, wenn du zu Seife greifst. Dass sich dieser Dreck und damit auch die Bakterien an deinen Händen beim Händewaschen an der Seife festsetzen, ist nicht weiter verwunderlich. Besonders viele Keime sammeln sich auf Seifen in öffentlichen Einrichtungen an, wie Forscher herausfanden. Schließlich waschen sich hier täglich oft Hunderte von Menschen die Hände.  

Flüssigseife ist besser als Stückseife 

Möchtest du dich vor der Weitergabe von Bakterien beim Händewaschen schützen, greifst du am besten zu Flüssigseife statt zu Stückseife. Auf dieser setzen sich naturgemäß deutlich weniger Keime fest. Außerdem bringen Flüssigseifen den Vorteil mit, dass sie einen ph-Wert haben, der dem der Haut angeglichen ist. Damit eignen sie sich auch für empfindliche Haut und wenn du dir sehr häufig am Tag die Hände wäscht. Achte aber auf die Inhaltsstoffe. Zu viel Chemie ist umweltschädlich und auch für den menschlichen Körper nicht zu empfehlen. 

Auf das Drumherum kommt es an 

Nicht nur die Seifenauswahl spielt eine Rolle. Als ein größeres Problem als Stückseife selbst sehen Experte die Ablage an, in der sie aufbewahrt werden. In diesem feuchten Milieu können sich Keime nämlich hervorragend vermehren. 

Achte also darauf: Reinige die Seifenablage beziehungsweise den Untergrund, auf dem du Seife aufbewahrst, regelmäßig mit Spülmittel und heißem Wasser. Das verhindert, dass sich übermäßig viel Keime festsetzen. Nebenbei macht es einen besseren Eindruck auf Gäste.  

Ganz ohne Bakterien ist auch nicht gut 

Am besten gar nicht erst mit Bakterien in Verbindung kommen, ist auch keine Lösung. Denn hat das Immunsystem auf Dauer nichts zu tun, ist es auch weniger effektiv. Dann kommt es schneller zur Entstehung von Allergien. Darum gibt es keinen Grund in einem normalen Haushalt Desinfektionsmittel zu verwenden. Ein bisschen Dreck gehört einfach dazu.

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Quelle:

www.bunte.de

Der Mythos von der „Sommer-Grippe“ – Süddeutsche.de

  • Die „Sommer-Grippe“ ist streng genommen keine Grippe, sondern eine Erkältung.
  • Sie wird durch Viren ausgelöst, meist sogenannte Enteroviren[1].
  • Wer sich schützen will, verhindert Menschenansammlungen, schläft ausreichend, isst gesund und wäscht sich regelmäßig die Hände.
Von Felix Hütten

Der menschliche Körper ist ein großer Kompromiss. Auf der Haut kann kein Erkältungs-Erreger zuschlagen; niemand bekommt einen Schnupfen[2], nur weil er eine verkeimte Türklinke berührt. Das hängt damit zusammen, dass Viren keine Lebewesen sind, sondern im Grunde nur ein Stück Information. Um sich austoben zu können, brauchen sie einen – idealerweise lebenden – Wirt. Da aber die oberste Schicht der Haut aus toten Zellen besteht, haben Viren hier wenig Freude. Eigentlich praktisch.

Das Manko an der menschlichen Haut-Barriere ist nur, dass sie auch sonst wenig durchlässt. Damit der Mensch riechen und schmecken kann, muss der Körper als Kompromiss an wenigen Stellen der Außenwelt Schleimhäute entgegenstrecken – in Nase und Mund. Dringen Viren hier in den Körper ein, führt das mitunter zu einer heftigen Abwehrreaktion: Laufende Nase, Kopf- und Gliederschmerzen, selten sogar leichtes Fieber. Im Sommer heißt es dann in manchen Medien: Sommer-Grippe-Alarm!

Zwar gilt eigentlich der Winter als Rotznasen-Saison, doch auch an heißen Tagen melden sich viele Menschen krank. Trotzdem ist der Begriff „Sommer-Grippe“ streng genommen falsch: Schnupfen und Erkältung[3] sind keine Grippe. Letztere wird durch Influenza-Viren verursacht und kann eine schwere Erkrankung auslösen. Patienten liegen dann schon mal zwei oder drei Wochen im Bett. Sommer-Erkältungen hingegen gehen häufig auf sogenannte Enteroviren[4] zurück. Sie verursachen zwar auch Kopfschmerzen und eine laufende Nase, aber keine Grippe.

Was Kälte und Erkältung miteinander zu tun haben[5]

Sich bloß ganz warm anziehen, um die Erkältung zu verhindern? Ganz so einfach ist es nicht. mehr …

Dass Viren im Sommer überhaupt eine Chance haben, liegt an verschiedenen Faktoren. Zum einem sind die Erreger – das gilt sowohl für Grippe[7]– als auch Erkältungsviren – wandlungsfähig. Das Immunsystem eines Menschen kennt sie oft nicht, auch Grippe-Impfstoffe versagen ab und an, weil sie nicht exakt auf die aktuelle Version zugeschnitten sind. Der zweite Grund: Auch im Sommer wird das Immunsystem beansprucht. Weil es auf dem Fahrrad zu heiß ist, stehen viele Menschen lieber dichtgedrängt in der U-Bahn und setzen sich dort vielen Keimen aus. Im Büro ist die Luft stickig, das Fenster bleibt zu, weil die Klimaanlage bläst oder – ganz modern – gar nicht mehr zu öffnen ist.

Nachmittags geht es dann aus der Büro-Luft in die Sommerhitze, im Freibad schwitzt man auf dem Handtuch und friert im Wasser. Geschlafen wird auch weniger als in der dunklen Jahreszeit, es folgt ja noch ein Grillabend bis tief in die Nacht, wo viel gegessen und getrunken wird. Entgegen der weitverbreiteten Vorstellung hat eine Erkältung nicht zwingend etwas mit Kälte zu tun, sondern vielmehr mit einem ordentlich beanspruchten, ja gestressten Immunsystem.

Wer sich einer Erkältung im Sommer schützen will, macht es besser: Er arbeitet in gut gelüfteten Räumen oder gleich an der frischen Luft, vermeidet Menschenansammlungen, schläft genug und isst gesund. Manche Hausmittel dagegen sind wirkungslos: Eine aktuelle Studie beispielsweise liefert weitere Hinweise, dass Vitamin D-Präparate als Prävention gegen Schnupfen und Husten keinen Nutzen haben[8]. Wissenschaftlich gut belegt ist hingegen, dass gründliches Händewaschen hilft. Mit Wasser und Seife lässt sich verhindern, dass Viren die Kompromisse des Körpers eiskalt ausnutzen und in Mund und Nase zuschlagen.

In der Serie „Mythos des Monats“ beleuchtet die Wissensredaktion der SZ, was hinter erstaunlichen Meldungen aus Medizin, Biologie und Forschung steckt. Alle Folgen finden Sie hier.[10][9]

Vitamin D Vitamin D schützt doch nicht vor Erkältungen

Vitamin D schützt doch nicht vor Erkältungen[11]

Viele Menschen, die Schnupfen und Grippe fürchten, schlucken Vitamin-Präparate. Eine Studie zeigt: Das bringt nichts. Dabei gibt es hilfreiche Tricks, um eine Rotznase zu verhindern. Von Werner Bartens mehr…[6][12]

So positiv wirkt sich ein Orgasmus auf die Gesundheit aus – tz.de

Wenn das mal keine gute Nachricht für die Männerwelt ist: Laut einer Studie von Harvard-Wissenschaftlern senken regelmäßige Orgasmen beim Mann das Krebsrisiko.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich fit und gesund zu halten: Ausgewogene Ernährung, körperliche Bewegung, viel Schlafen, hin und wieder zum Arzt gehen und möglichst wenig Alkohol trinken und rauchen. Was Harvard-Wissenschaftler aber jetzt herausgefunden, dürfte Männerherzen höher schlagen lassen.

Denn anstatt im Fitnessstudio zu strampeln und sich von Rohkost zu ernähren, soll auch ein regelmäßiger Orgasmus den Körper gesund halten.

Experten decken auf: Regelmäßige Orgasmen sollen Krebsrisiko senken

Genau gesagt geht es um die Vorbeugung von Prostata-Krebs. Denn ein Ergebnis der Studie, welche im Fachjournal „European Urology“[1] erschienen ist, weißt darauf hin, dass regelmäßige Höhepunkte das Krebsrisiko senken können.

Bei der groß angelegten Untersuchung wurden knapp 32.000 Männer untersucht. Ein bis zu 33 Prozent geringeres Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, haben die Wissenschaftler dabei festgestellt. Als Erklärung haben die Experten folgende Theorie im Angebot: Bei häufigen Ejakulationen werden die krebserregenden Stoffe aus dem Hoden „gespült“, Krebs kann sich dadurch schlechter ausbreiten.

„Regelmäßigkeit“ bedeutet für die Forscher übrigens nicht nur einmal pro Woche, sondern stolze 21 Mal im Monat. Dabei ist jedoch nicht relevant, ob der Sex alleine oder zu zweit stattfindet. Immerhin geht es um die eigene Gesundheit.

Passend zum Thema: Mit diesem simplen Trick erkennt Mann den weiblichen Orgasmus[2]. Und hier erfahren Sie, was Frauen von Analsex wirklich halten[3].

Sex-Gen und G-Punkt: Die irren Erkenntnisse der Forscher

Zur Fotostrecke[4]

Quelle:

lust.tz.de

Mit sanften Mitteln gegen den Schmerz – Nordwest-Zeitung

Ann-Kathrin Fliege Hude Logopädin Alexander-Technik

Hude[1] Die Muskeln sind verspannt, der Nacken ist steif, im Rücken zwickt es – Viele, die stundenlang im Büro sitzen und kaum Gelegenheit finden, sich ausreichend zu bewegen, kennen das nur zu gut. Wer bei solchen Beschwerden nicht auf Schmerzmittel zurückgreifen möchte, findet im Bereich der alternativen Heilmethoden ein breites Spektrum.

Eine bisher eher weniger populäre Alternative ist die Alexander Technik (AT). Dabei werden Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten beobachtet und analysiert, um die schädliche Verhaltensmuster dann Schritt für Schritt zu durchbrechen.

Dass diese Methode der ganzheitlichen Körperarbeit funktioniert, davon ist Ann-Kathrin Fliege[2] überzeugt. Seit ihrem siebten Lebensjahr litt die gebürtige Ostfriesin, die heute in Hude lebt, an schwerer Migräne. „Mit 26 Jahren galt ich als austherapiert“, erklärt die 38-Jährige aus Leer. Dann habe sie einige alternative Methoden getestet, bis sie auf die AT gestoßen sei.

Wichtiger Baustein

„Mittlerweile ist die Migräne weg. Das liegt nicht nur allein an der Alexander Technik, aber sie ist für mich ein wichtiger Baustein“, sagt sie. Bei der Alexander Technik geht es wie bei anderen Körpertherapien darum, psychosomatische Beschwerden zu bewältigen und aufzuarbeiten. AT wird besonders bei Muskelverspannungen und Gelenkschmerzen sowie bei Beschwerden, die durch Stress verursacht werden wie Migräne, Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt.

„Ich stand vor einigen Jahren vor der Entscheidung, ob ich einen klaren Schnitt mache und mich für den Pfad entscheide, dem mein Bauch zustimmt, aber ungewiss ist oder ob ich in meiner Gewohnheit bleibe, die mit Sicherheit verbunden ist, aber nicht 100 prozentig das ist, was ich machen möchte“, sagt Ann-Kathrin Fliege. Zu der Zeit hatte die Logopädin bereits eine Weiterbildung zur Alexander-Lehrerin begonnen, da sie das Konzept überzeugte. Sie entschied sich für einen neuen Weg: kündigte ihren guten Job, schloss die Weiterbildung zur Alexander-Lehrerin ab und ging in die USA. „Das war sicherlich auch etwas blauäugig damals, aber es war richtig“, sagt die 38–Jährige. Sie absolvierte eine Ausbildung als „Massage Therapist“ und kehrte 2014 nach Deutschland zurück, zunächst zu den Eltern, dann vor zwei Jahren nach Hude.

Dort lehrt sie nun, was ihr selbst geholfen hat: mit sich ins Reine zu kommen und so Leiden zu lindern, in dem man sich entschleunigt, sich zurückbesinnt, beobachtet und dann ein neues Körpergefühl entwickelt, um zu einem besseren Umgang mit sich selbst zu gelangen – die Alexander Technik.

„Das klingt schnell esoterisch, aber die Alexander Technik ist eine Körperarbeit mit leichten Übungen, die bei der individuellen Weiterentwicklung hilft und dabei unterstützt, eingefahrene Bewegungsmuster, die dem Körper nicht gut tun, langsam aufzulösen“, erklärt die Huderin.

Schmerzen lindern

Deshalb kommen nicht nur Büro-Workaholics zu ihr, sondern auch Reiter, Musiker und Menschen, die bei der häuslichen Arbeit immer wieder unter Schmerzen leiden. Fliege unterrichtet sie, lehrt sie neue Bewegungsmuster und Verhalten, damit ihre Schmerzen gelindert werden oder sogar ganz verschwinden.

Wer sich für diese alternative Heilmethode interessiert, wird im Internet schnell fündig. Die Krankenkassen übernehmen jedoch keine Kosten.

Mehr Infos und Ann-Kathrin Fliege finden Sie unter   www.alexander-technik.org  [3]
     www.leichtigkeiterleben.de [4]

Fußnoten:

  1. ^ Hude (www.nwzonline.de)
  2. ^ Ann-Kathrin Fliege (www.nwzonline.de)
  3. ^   www.alexander-technik.org  (www.alexander-technik.org)
  4. ^   www.leichtigkeiterleben.de  (www.leichtigkeiterleben.de)

Gesundheit: Experte: Standorte der Allergiepflanze Ambrosia melden – FOCUS Online

Asthma, tränende Augen, Hautrötungen: Wenn die Ambrosia-Pflanze zu blühen beginnt, droht Allergikern eine Zeit des Leidens.

Fachleute rufen deshalb auch in diesem Jahr dazu auf, die Standorte zu melden, damit die Pflanze erfasst und vernichtet werden kann. Noch blühten die meisten Exemplare nicht, teilte der Experte Johannes Mazomeit in Ludwigshafen mit. „Mit einem Blühen und somit mit einer Freisetzung der Pollen ist aber in Kürze zu rechnen.“ Mazomeit ist 1. Vorsitzender der Ortsgruppe Ludwigshafen-Mannheim der Pollichia – Verein für Naturforschung und Landespflege e.V. Sie koordiniert nach seinen Angaben im Auftrag des Umweltministeriums in Mainz die Ambrosia-Erfassung und -bekämpfung im Land. Oft informiert er die zuständigen Behörden, damit sie die Pflanzen vernichten.

Erste Beobachtungen legten den Schluss nahe, dass in diesem Jahr an Ackerrändern längs des überregionalen Straßennetzes verstärkt mit Ambrosia-Pflanzen zu rechnen sei. Das gelte vor allem für die Vorderpfalz, sagte Mazomeit. Er warnte davor, die Flächen vorbeugend mit Unkrautvernichtungsmittel zu behandeln. Die Ambrosia keime gerne da, wo die Vegetation schütter sei oder durch das Spritzen Lücken entstünden. „Bester Schutz vor einer Ambrosia-Ansiedlung ist ein üppiger blütenreicher Acker-/Wegrandstreifen aus heimischen Kräutern“, riet er. Die Pflanze blüht bis Oktober.

Quelle:

www.focus.de