Gesundheit: Weniger Tuberkulosefälle in Sachsen-Anhalt – FOCUS Online

Die Zahl der Tuberkulosefälle in Sachsen-Anhalt ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Das Landesamt für Verbraucherschutz (LAV) zählte 156 Fälle, 2015 waren es noch 194. In diesem Jahr wurden bislang 25 Fälle gemeldet.

Vor allem bei Asylbewerbern wurde die Krankheit häufig festgestellt. Rund die Hälfte der Tuberkulosepatienten stammte aus dem Ausland. In den Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber ist eine Untersuchung auf Tuberkulose[1] in den ersten Tagen vorgeschrieben. „Viele Asylbewerber kommen aus Ländern, in denen Tuberkulose deutlich häufiger vorkommt als in Deutschland“, sagte Carina Helmeke vom LAV.

Deshalb seien 2015 auch hierzulande deutlich mehr Fälle gemeldet worden. Mit dem Rückgang der neu ankommenden Flüchtlinge im vergangenen Jahr seien auch die Zahlen der Tuberkulosediagnosen zurückgegangen. Allerdings erkrankten auch Deutsche seltener an der Krankheit und trugen somit zum Rückgang der Zahlen bei.

Tuberkulose wird über Tröpfchen in der Atemluft übertragen, ist aber nicht hochansteckend. Es kommt zu entzündlichen Veränderungen im oberen Teil der Lunge, allerdings kann Tuberkulose aber auch andere Organe befallen. Erkrankte leiden beispielsweise unter Kraftlosigkeit, Nachtschweiß, Gewichtsabnahme und andauerndem Husten.

Quelle:

www.focus.de

Fußnoten:

  1. ^ Mehr zu Tuberkulose (www.focus.de)
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