So wirkt sich ein langer Arbeitsweg auf unsere Gesundheit aus – BUNTE.de

Für einen schönen Wohnort im Grünen nehmen viele Menschen einen langen Weg zur Arbeit auf sich. Doch täglich zurückgelegt kann der Anfahrtsweg gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Wir erklären, warum langes Pendeln nicht zu unterschätzen ist.

Es klingt erst einmal trivial, denn viele Menschen haben einen langen Arbeitsweg. Jetzt schlägt deswegen die Medizin Alarm. Denn langes Pendeln als Ursache für körperliche und psychische Probleme ist nicht mehr von der Hand zu weisen.

Drastische Auswirkungen auf Körper und Geist

US-Wissenschaftler befragten 2016 für eine Studie Berufstätige, die länger als 45 Minuten zur Arbeit brauchen. 40 Prozent der Befragten litten unter wiederkehrenden Kopfschmerzen und chronischer Unzufriedenheit. Denn: Diesen Menschen bleibt insgesamt weniger Zeit und Energie für Freunde, Familie, Partnerschaft oder sportliche Aktivitäten. Übergewicht, chronischer Schlafmangel, Haltungsfehler und seelische Probleme wie Depressionen sind die Folge.

Hintergrund

Depression
Psychische Krankheiten Werden die Deutschen depressiver?[1]

Sind Pendler sozial isoliert?

Der Politikwissenschaftler Robert Putnam geht sogar einen Schritt weiter: In seinem Buch „Bowling Alone“ schreibt er, Pendler seien vermehrt von sozialer Isolation betroffen. Pro zehn Minuten Arbeitsweg würden Berufspendler zehn Prozent ihrer sozialen Kontakte vernachlässigen – schlicht, weil ihnen die Kraft dafür fehlt.

Langes Pendeln als Tod der Partnerschaft

All der Stress und Zeitmangel wirkten sich bei den sozialen Kontakten eines Pendlers vor allem auf seine Partnerschaft aus. Denn der lange Anfahrtsweg raubt wertvolle Zeit mit dem Partner. Es fehlt ganz einfach die Energie für gemeinsame Gespräche oder Freizeitaktivitäten. Auch der Sex kommt zu kurz. An der schwedischen Universität Umeå untersuchten die Wissenschaftler die Lebenssituation von Ehepaaren, bei denen mindestens einer der Partner einen längeren Arbeitsweg hat. Diese Paare wurden laut der Studie zu 40 Prozent häufiger geschieden!

Hintergrund

Wenn es häufig kracht, lohnt es sich nicht, mit großer Erwartungshaltung an die Beziehung zu gehen.
Neue Studie Das ist der Beziehungskiller Nummer Eins[2]

Prioritäten überdenken

Klar, in der heutigen Zeit kann man sich oft weder den Arbeitsplatz, noch – in den überfüllten Großstädten – den Wohnort aussuchen. Falls ihr es jedoch irgendwie möglich machen könnt, erspart euch diesen zusätzlichen Stress! Ihr werdet sehr schnell spüren, wie gut es tut, wenn mehr Zeit für das soziale Umfeld und die abendliche Erholung bleibt.

MEHR LESEN [3]

Quelle:

www.bunte.de

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