Gesundheit: Pflegekraft: Branche sieht begrenztes Potenzial – FOCUS Online

Die Kassenärzte und Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz sehen Potenzial zur Verteilung von Arztaufgaben an Pflegekräfte – aber in Grenzen.

Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz, Peter Heinz, führte am Mittwoch in Mainz Hausbesuche von Praxisassistenten als Beispiel an. Entscheidend sei aber generell, dass Leistungen ausdrücklich delegiert würden und die Patienten befragt würden, ob sie diese Leistung auch haben wollten. Der Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz, Gerald Gaß, sagte, in Krankenhäusern gebe es erfolgreiche Konzepte der Physician Assistants (Arztassistenten). Das bringe mehr Flexibilität, die Besetzung der Stellen sei aber schwierig. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD[1]) hatte in der „Rhein-Zeitung“ (Montag) vorgeschlagen, Ärzte zu entlasten, indem Behandlungen auf Pflegekräfte delegiert werden. „Dazu gehören die Wundversorgung oder kleinere Hausbesuche“, sagte sie. „Wir müssen auch über eine Substitution von Leistungen nachdenken. Gesetzlich möglich ist dies.“ In einem solchen Fall handelten speziell ausgebildete Pflegekräfte nicht im Auftrag von Ärzten, sondern in eigener Verantwortung. Dagegen lehnte die Ministerin den KV-Vorschlag einer prozentualen Selbstbeteiligung für Patienten von bis zu zwei Prozent bei Arztbehandlungen ohne akute Leiden ab.

Quelle:

www.focus.de

Fußnoten:

  1. ^ Mehr zu SPD (www.focus.de)
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