Warum sich eine Darmspiegelung lohnt – NZZ am Sonntag (Abonnement)

Beim Thema Darmkrebs denkt man an ältere Menschen. Doch die Diagnose bekommen immer häufiger auch Leute unter 55, wie Forscher vom US-amerikanischen Nationalen Krebsinstitut in Atlanta zeigen («Journal of the National Cancer Institute», Bd. 109: djw322).

Die nach 1990 Geborenen haben demnach ein doppelt so hohes Risiko wie ihre Eltern für Krebs im Dickdarm und ein vierfach so hohes Risiko für Krebs im Enddarm.

Die Forscher hatten Daten von knapp einer halben Million Patienten zwischen 1974 und 2013 ausgewertet. Bis Mitte der 1980er Jahre erkrankten jedes Jahr stetig mehr Menschen über 50 Jahre, aber dann drehte sich der Trend um: Ältere bekamen die Diagnose seltener, dafür Jüngere häufiger. In der Altersgruppe 20 bis 39 stieg die Häufigkeit von Dickdarmkrebs um 1 bis 2 Prozent pro Jahr, bei den 40- bis 54-Jährigen um 0,5 bis 1 Prozent. Noch deutlicher war die Zunahme mit 2 bis 3 Prozent beim Enddarmkrebs.

Quelle:

nzzas.nzz.ch

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