Hamburger Stiftung Gesundheit empfiehlt Moerser Orthopäden – NRZ

Moers.  Grundlage der Empfehlung waren Infos wie Erfahrung, Ruf unter Kollegen oder Patientenzufriedenheit. Gemeinschaftspraxis freut sich über das Lob.

Dass im Berufsleben auch mal gemeckert wird, ist nicht ungewöhnlich. Dass es aber ein dickes Lob von einer unabhängigen Stelle gibt, ist eher selten. So geschehen dem Senior-Kollegen in der orthopädischen Praxis am Neumarkt, Hans-Dieter Caspers (67): „Ich war ganz überrascht, als unsere Mädchen auf mich zu kamen und mir gratulierten“, erzählt er. Der Orthopäde erhielt nach einer Befragung, die die unabhängige Hamburger Stiftung Gesundheit und die Zeitschrift Fokus-Gesundheit regelmäßig durchführen, eine Urkunde und einen Eintrag auf der Liste der empfehlenswerten Ärzte in der Region.

Diese Empfehlungen sollen Patienten Hilfestellung bei der Arztsuche leisten. Für die Auflistung wurden Informationen unter anderem über Ausbildung, Ruf unter den Kollegen, Erfahrung, Praxisausstattung, Patientenzufriedenheit und Service eingeholt. Infos zu 240 000 niedergelassenen Medizinern in ganz Deutschland kamen so zusammen, ausgewertet von der Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit in Hamburg.

Hans-Dieter Caspers gründete die orthopädische Praxis 1988 an der Homberger Straße in Moers. „2005 stieß Dr. Martin von Schroeter dazu, der die Praxis 2015 übernahm“, schildert Caspers. Er selbst arbeitet noch in Teilzeit, „der Beruf macht mir immer noch Freude“.

Alle lieben Sport

Dritter Mediziner in der Praxis Moers-Orthopädie ist Dr. Manuel Dornemann. Seit 2010 ist die Praxis am Neumarkt zu finden. Alle drei Orthopäden lieben den Sport, vom Basketball über das Segeln bis zum Golf. Hans-Dieter Caspers erzählt nicht ohne Stolz: „Bevor ich Medizin studierte, war ich Diplom-Sportlehrer.“

Auch der Chef der Praxis, Dr. Martin Schroeter, ist Moerser Sportlern bekannt, vor allem als Mannschaftsarzt der MSC-Volleyballer. „Man kann diese Auszeichnung auch als Lob für unsere ganze Mannschaft sehen“, meint Schroeter. Denn ganz wichtig sei dem Team die Zufriedenheit der Patienten. „Wir praktizieren hier einen ganzheitlichen Ansatz“, erklärt er. Eine nette, freundliche Atmosphäre sei sehr wichtig. „Und wir hören zu.“

Vor allem steht die konservative Behandlung

Längst nicht immer sei der Patient ein Fall für den Chirurgen, weiß auch Caspers: „Manchmal kommen die Patienten als Ratsuchende hierher. Da gibt es beispielsweise keinen deutlichen Befund, aber dem Patienten tut alles weh.“ Chirurgische Hilfe sei wichtig und sinnvoll, doch stehe vor alldem immer die konservative Behandlung der Probleme des Bewegungsapparates und der Wirbelsäule.

Dornemann erläutert: „Da gibt es viele Möglichkeiten.“ Nur ein Beispiel dafür sei die Faszientherapie, bei der verklebte Muskelhüllen wieder gelöst und mobilisiert würden. Zum Einsatz komme auch die Stoßwellentherapie beispielsweise bei Diagnosen wie Schmerz durch Kalkschulter, Tennisarm oder Fersensporn. Caspers: „Ich selbst praktiziere seit 30 Jahren Chirotherapie bei einer Blockade der Wirbelsäule.“

Demografischer Wandel

Dass die Menschen immer älter werden, merken auch die Orthopäden am Neumarkt. So finden sich denn auch immer mehr Patienten dort in der Praxis ein. „So ist die Demografie“, stellt Dr. Martin von Schroeter fest.

Die von der Stiftung Gesundheit erhobenen Daten wurden erstmalig für Arzt-Empfehlungen des Focus-Gesundheit veröffentlicht.

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Quelle:

www.nrz.de

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