Mit dieser Ernährung ist Schluss mit Migräne – Merkur.de

  • Jasmin Pospiech

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Nagende Kopfschmerzen, die kaum auszuhalten sind: Betroffene fühlen sich oftmals hilflos. Doch mit der richtigen Diät können Sie das Leiden lindern.

Wer schon einmal in seinem Leben Migräne gehabt hat, weiß, wie sehr diese schmerzen kann: Es bahnen sich unvorstellbare Kopfschmerzen an, dazu kommt oftmals noch Appetitlosigkeit und Übelkeit. Meist sind Betroffene zudem sehr lichtempfindlich – und können nur in abgedunkelten Räumen, liegend, vielleicht ein wenig Ruhe finden. Viele fühlen sich dadurch oft der Situation hilflos ausgeliefert – dabei gibt es Wege, bei Migräneattacken vorzusorgen.

Migräne-Patienten: Reize können vom Hirn schlechter verarbeitet werden

Denn auch die Ernährung kann Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben – und sogar einen Schub auslösen oder eben verhindern. So können die richtigen Lebensmittel ebenfalls dabei helfen, Kopfschmerzen vorzubeugen[1]. Doch wieso sind überhaupt manche Menschen – darunter meist Frauen – betroffen und manche nicht?

Wissenschaftler konnten bis jetzt noch keine eindeutige Ursache feststellen. Allerdings gehen sie davon aus, dass unter anderem eine genetische Disposition zugrunde liegen könnte. Dadurch sei das Gehirn der Betroffenen leistungsfähiger und aktiver als das von Menschen ohne Migräne. Das kann aber auch Nachteil sein, denn so reagiert es viel empfindlicher auf äußere und innere Reize[2].

Zudem glauben sie, dass Migräne auch dadurch entstehen könnte, weil dem Gehirn zu wenig Energie zur Verfügung steht. Ihre These: Das Gehirn sendet in seiner Not Signale an den Körper, dass er dringend Zucker benötigt. Deshalb leiden viele Betroffene auch an den typischen Symptomen, wenn der Blutzuckerspiegel sinkt: Schwarzwerden vor den Augen, Sprach- und Sehstörungen sowie pochende Kopfschmerzen.

Migräneursachen: Genetik – und zu wenig Zucker?

Daher ist es wichtig, in solchen Momenten schnell für Energienachschub zu sorgen. Einige Frauen kennen das sicherlich: Die Migräne bahnt sich an – und sie haben Heißhunger auf etwas Süßes. Schnell muss ein Schokoriegel her. Doch der hilft leider nur kurzfristig. Denn dieser lässt zwar den Blutzuckerspiegel stark ansteigen – aber genauso schnell wieder abfallen. Das stresst den Körper – und die Migräneattacke kommt sogar noch heftiger[3]. Daher verbinden viele Betroffene Zuckerhaltiges mit Migräne und glauben, dass Schokolade & Co. dafür verantwortlich sind.

Stattdessen empfiehlt es sich, regelmäßig eine Kleinigkeit zu essen und vor allem eine Mischung aus Eiweiß und komplexen Kohlenhydraten zu sich zu nehmen. Dazu gehören: Vollkornprodukte, Müsli und viele Obst- und Gemüsesorten. Sie geben dem Gehirn genug Energie, um alle Reize gut zu verarbeiten. Bei Eiweißen dürfen Sie gerne zu Buttermilch, Joghurt und Speisequark greifen. Sie decken den täglichen Bedarf des Körpers an hochwertigem Protein.

Migräne: So steuern Sie dagegen – Übeltäter Schokolade und Histamin

Dagegen raten Ernährungswissenschaftler, neben Schokolade, auch die Finger von zu viel Fleisch, gereiften Käsesorten wie Brie und Bergkäse sowie Sauerkraut zu lassen. Diese Lebensmittel enthalten nämlich viel Histamin – und zu viel dieses Stoffes kann zu Stress im Körper führen.

Auch Orangen, Mandarinen und Grapefruits sind für Betroffene heikel – diese enthalten zwar kein Histamin, pushen allerdings die körpereigene Produktion des Stoffes. Auch auf Fertiggerichte mit Glutamat oder anderen künstlichen Zusatzstoffen sollten Sie so oft es geht verzichten. Diese lassen ebenfalls im Körper das Histamin ansteigen – also besser: frisch und viel selber kochen.

Von Jasmin Pospiech

Den Schmerz wegdenken – Wie Biofeedback wirkt

Zur Fotostrecke[4]

Quelle:

www.merkur.de

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