Gesundheit: Millioneninvestition in Krebsforschung und -behandlung – FOCUS Online

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Dresden bekommt bis 2019 einen Neubau für die Erforschung und Behandlung.

Dann steht Forschern eine weltweit einmalige Verbindung neuartiger OP-Methoden, biologischer Bildgebung, modernster Krebsmedikamente und hochpräziser Strahlentherapie unter einem Dach zur Verfügung, wie Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD[1]) anlässlich der Grundsteinlegung am Mittwoch erklärte. Das NCT soll auch zum Anziehungspunkt für die besten jungen Wissenschaftler aus aller Welt werden und Tumorpatienten die beste Behandlung nach neuesten Erkenntnissen bieten. Der hochmoderne Neubau soll eine einzigartige Forschungsplattform, Laboratorien, Bereiche für Patientenstudien zu neuen Ansätzen in der Medizinischen Onkologie sowie molekulare Tumordiagnostik beherbergen. Instrumente und Geräte sind digital vernetzt, um wichtige Daten zur Entwicklung computer- und robotergestützter Assistenzsysteme für die Krebschirurgie zu gewinnen.

Dresden[2] ist seit 2015 einziger Partnerstandort des renommierten NCT in Heidelberg (Baden-Württemberg). Die im Aufbau befindliche Einrichtung in der Elbestadt wird von der Uniklinik, dem Deutschen Krebsforschungszentrum, der TU Dresden und dem Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf getragen. Ab 2019 wird das NCT Dresden jährlich mit 15 Millionen Euro gefördert, 90 Prozent davon kommen vom Bund.

Quelle:

www.focus.de

Fußnoten:

  1. ^ Mehr zu SPD (www.focus.de)
  2. ^ Mehr zu Dresden (www.focus.de)
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