Das musst du über die Methoden wissen

Einen Knackpo[1] à la Beyonce oder Emily Ratajkowski kann man sich mühsam antrainieren – dank revolutionärer Techniken der Beauty-Industrie lässt sich der Allerwerteste aber auch in wenigen Stunden nach Wunsch formen. Das passiert entweder durch den berühmten Falten-Killer Botox[2] oder durch eine Lifting-Methode mit Eigenfett. Wir haben die beiden Treatments unter die Lupe genommen.

Po-Lifting – Methode 1: Brazilian Butt Lift

In Brasilien ist ein runder und schön geformter Po Kult – kein Wunder bei den typisch knappen Bikini-Höschen. Doch es muss nicht immer Rio de Janeiro sein: Dank einer innovativen Lifting-Methode holen Schönheitschirurgen den brasilianischen Super-Po jetzt auch nach Deutschland. Dabei wird der Hintern mit Eigenfett aufgepolstert, die Haut wirkt nach der Behandlung prall und straff, die Hüften bleiben hingegen schön schmal.

Die Behandlung erfolgt in zwei Schritten. Erst müssen durch eine klassische Fettabsaugung rund 700 Milliliter Eigenfett für die Pobacken entnommen werden. Das kann übrigens von Bauch, Hüften oder Oberschenkeln[3] stammen, was wiederum ebenfalls einen positiven Effekt auf die Figur hat, aber auch enorme Strapazen für den Körper bedeutet. Im zweiten Schritt wird das Eigenfett in das Gesäß gespritzt und damit aufgepolstert und in Form gebracht. Die Methode verbindet also zwei kosmetische Eingriffe in einem und wird ausschließlich stationär unter Vollnarkose durchgeführt. Die Schmerzen nach der Behandlung sollen mit einem Muskelkater vergleichbar sein, doch der Körper braucht trotzdem einige Tage, um sich von der Behandlung zu erholen.

Weitere Fakten: Das „Brazilian Butt Lift“ dauert zwischen drei bis fünf Stunden und es muss mit Kosten ab 5.000 Euro gerechnet werden. Weitere Eingriffe sind danach nicht mehr nötig.

Po-Lifting – Methode 2: Butt Botox

Noch nicht so bekannt, aber in Los Angeles bereits ein aufsteigender Trend unter jungen Menschen, ist die Butt-Botox-Methode. Der Falten-Killer Botulinumtoxin wird dabei zielgenau in die Pobacken injiziert, die danach größer und runder wirken. „Erfunden“ hat das Treatment der  kalifornische Beauty-Doc Jason Ermer, der ursprünglich Profisportler mit dieser Methode behandelte. Allerdings wurde die Botox-Spritze hier am Genitalbereich angesetzt, da die Polsterung bei massivem Schwitzen auf dem Fahrrad oder bei langen Läufen schmerzhafte Reibungen zwischen Sattel, Stoff und Haut verhindern sollte. Heute wird das Botox immer häufiger für kosmetische Korrekturen am Allerwertesten eingesetzt, die Unterspritzung im Analbereich[4] kann allerdings auch Probleme wie Hämorrhoiden oder Fissuren lindern und gegen Falten eingesetzt werden. 

Der Eingriff erfolgt ohne Narkose und Skalpell, die zu behandelnde Stelle wird lediglich mit einer Betäubungscreme versorgt. Laut Ermer hat die Behandlung wenig Nebenwirkungen, solange man das Botox nicht zu hoch dosiert. Das gilt vor allem für Treatments im Intimbereich – immerhin könnte man mit dem Nervengift-Wirkstoff den Muskel schwächen und das hätte wiederum Inkontinenz zur Folge.

Ob einem das der perfekt geformte Knackpo wert ist, oder ob man sich vielleicht doch etwas mehr Mühe im Fitnessstudio gibt, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Quelle:

www.elle.de

Fußnoten:

  1. ^ Knackpo (www.elle.de)
  2. ^ Botox (www.elle.de)
  3. ^ Oberschenkeln (www.elle.de)
  4. ^ Analbereich (www.elle.de)
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