Genetische Ursache für Erkältungs-Anfälligkeit – Deutschlandfunk

Die Anfälligkeit für Erkältungen hat genetische Ursachen.

Veränderungen in einem bestimmten Gen führen dazu, dass die Zellen in den Atemwegen Humane Rhinoviren nicht erkennen. Die sind die häufigsten Verursacher von Erkältungskrankheiten beim Menschen. Bleibt eine Immunantwort gegen die Viren aus, kann es zu schweren Verläufen sonst harmloser Infektionen kommen. Ein solcher Fall hatte die Forscher auf die Spur des entsprechenden Gens gebracht, wie sie im Journal of Experimental Medicine[1] berichten.

Weil ein kleines Mädchen ungewöhnlich oft unter starken Erkältungen, Grippe und Lungenentzündungen litt, hatten die Wissenschaftler ihr Erbgut untersucht. Dabei stießen sie auf die Veränderungen in dem Gen IFIH1, das die Bauanleitung für ein Protein, das die DNA der Viren erkennt, enthält.

In einer Studie mit 60.000 Freiwilligen konnten die Forscher ihren Zufallsfund bestätigen. Sie fanden im Erbgut der Probanden verschiedene Varianten des Gens, die alle die Funktion des Proteins beeinträchtigten.

Fußnoten:

  1. ^ Journal of Experimental Medicine (jem.rupress.org)
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