So gefährlich kann Stress in der Schwangerschaft für dein Baby sein! – BUNTE.de

Längere Zeit unter Strom zu stehen ist ungesund – klar! Neue Studien aber zeigen, dass sich der Stress auch auf das ungeborene Baby auswirkt….

Der Wecker klingelt und schon ist es vorbei mit der Ruhe. Schnell noch die Wäsche anschmeißen, bevor es ins Büro geht, den Liebsten noch an den Vorbereitungskurs erinnern – und dann zum Bus hetzen, um allen zu beweisen, dass eine Schwangerschaft noch lange kein Grund für Verspätungen ist. So oder so ähnlich geht es Millionen Frauen. Sie wissen, dass es sich nicht gut anfühlt, über längere Zeit unter Strom zu stehen. Und die Wissenschaft gibt ihnen Recht!

Hintergrund

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Starker Stress erhöht das Risiko für das Kind, später zu erkranken

Forschungen der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Zürich und dem Max Planck Institut München haben nun bestätigt, dass psychischer Stress der Mutter den Stoffwechsel in der Plazenta verändern und auch das Wachstum des ungeborenen Babys beeinflussen kann. Fühlt sich eine werdende Mutter über längere Zeit stark gestresst, kann sich dadurch das Risiko für das Kind erhöhen, später eine psychische oder körperliche Erkrankung zu entwickeln – etwa eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) oder auch eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, heißt es in der veröffentlichten Studie.

Das Problem: Steht der Körper unter Stress[2], schüttet er ganz bestimmte Hormone aus. Die Plazenta, die den Fetus mit Nährstoffen versorgt, kann eben jene Hormone freisetzen – dadurch gelangen sie in kleinen Mengen in den fetalen Kreislauf und ins Fruchtwasser.

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Stress
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Babys kommen im Mutterleib gut mit kurzanhaltenden Belastungen klar

Nun aber bitte keine Panik, denn: „Offenbar bleibt das Baby bei akuter, kurzanhaltender Belastung der Mutter vor den negativen Effekten von Stress geschützt“, erklärt Psychologin Ulrike Ehlert in der veröffentlichten Studie. Lediglich bei den Frauen, die sich anhaltendem Stress aussetzen, zeige sich eine höhere Konzentration des Stresshormons CRH im Fruchtwasser.

Doch was können schwangere Frauen tun, um die gefährlichen Folgen für das Baby zu verhindern? Die Psychologinnen der Studie raten eine Unterstützung von psychologischem Fachpersonal, um die Belastungen besser bewältigen zu können. Einen weiteren beruhigenden Punkt bringt Studienmitarbeiterin und Psychologin Pearl La Marca-Ghaemmaghami an: „Eine sichere Bindung zwischen Mutter und Kind nach der Geburt kann negative Effekte von Stress in der Schwangerschaft wieder aufheben.“

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Quelle:

www.bunte.de

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