Darum ist Kokosöl ungesünder, als du denkst – BUNTE.de

Butter, Schmalz oder Sonnenblumenöl: alles Schnee von gestern. In der Küche ist Kokosöl der Renner. Schließlich ist es viel gesünder als seine Speiseöl-Verwandten. Das stimmt nur leider nicht ganz, wie Wissenschaftler nun herausgefunden haben.

Nicht nur für Haare und Haut, auch für die Küche gilt Kokosöl schon lange als Wundermittel, das vor Herzkrankheiten schützen, den Stoffwechsel steigern und beim Abnehmen helfen soll. Doch jetzt fanden Wissenschaftler der „American Heart Association“ (AHA) heraus: 100 Gramm Kokosöl enthalten 82 Prozent gesättigte Fettsäuren. Genau die stehen aber im Verdacht, den Cholesterinspiegel zu erhöhen, was wiederum zu Herz- und Kreislauferkrankungen führen kann.

Hintergrund

Zwei Kokosnusshälften auf türkisem Holztisch
Haar-Pflege Lass‘ Haut und Haare mit Kokosöl wieder glänzen![1]

Im Vergleich: Olivenöl enthält nur 14 Gramm gesättigte Fettsäuren und selbst Butter kommt mit 63 Gramm auf 100 Gramm besser weg. In punkto Nährstoffe kann Kokosöl ebenso nicht mithalten: 100 Gramm enthalten nur 1 Milligramm Kalzium und etwas Vitamin E. In 100 Gramm Butter stecken neben Magnesium und Eisen immerhin 13 Milligramm Kalzium.

Hintergrund

Eine Tafel Nussschokolade und Nüsse liegen auf einem Tisch
Ernährung Das sind die fettreichsten Lebensmittel[2]

Der Leiter der Studie empfiehlt daher: „Man kann Kokosöl gerne auf dem Körper verwenden, aber im Körper ist es eher schlecht.“ Besser sind ungesättigte Fette, die in pflanzlichen Lebensmitteln wie Olivenöl, Avocados und Nüssen enthalten sind. Aber wie bei allem gilt: Die Mischung macht’s. Ein Erwachsener sollte nicht mehr als 10 Prozent des täglichen Energieumsatzes durch gesättigte Fette zu sich nehmen. Wer sich an diesen Maßstab hält, kann Kokosöl auch in Zukunft ohne Bedenken in der Küche benutzen.

MEHR LESEN [3]

Quelle:

www.bunte.de

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