Kuhmilch-Mythen: Was ist dran? – BUNTE.de

Viel Kalzium, gut für die Knochen: Milch galt lange als Inbegriff des gesunden Nahrungsmittels. Doch inzwischen gehen immer mehr Menschen vom Gegenteil aus. Was stimmt denn nun eigentlich?

Für viele von uns gehörte in der Kindheit das Glas Milch zum festen Frühstücks-Ritual. Kein Wunder, dachten unsere Eltern doch, dass Kuhmilch unsere Knochen stärkt und uns mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Wie sich diese Einstellung unterdessen gewandelt hat, zeigt der Blick ins Supermarktregal: Dort stehen nun teilweise mehr Milchersatz- als Kuhmilchprodukte.

Hintergrund

Ihr bewahrt die Milch im Kühlschrank auf? Keine gute Idee.
Haushalt Darum solltet ihr Milch nie in der Kühlschranktür lagern[1]

Wir stellen die fünf größten Kuhmilch-Mythen vor – und verraten, was wirklich dran ist:

1. Immer mehr Menschen leiden unter Laktoseintoleranz

Studien belegen: Diese Aussage ist Quatsch. Nach wie vor leiden höchstens 15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland unter einer Laktoseintoleranz[2]. Dennoch gehen viele Menschen davon aus, dass sie Kuhmilch nicht vertragen, lassen diese Vermutung aber nicht medizinisch bestätigen. Das hat vor allem auch einen psychologischen Grund: Weil immer mehr Alternativprodukte den Markt fluten, wird das Image der Kuhmilch immer schlechter. Wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) mitteilt, müssen selbst Menschen mit Laktoseintoleranz übrigens nicht gänzlich auf den Milchgenuss verzichten. Viele Betroffene vertragen die Kuhmilch dann nur nicht in großen Mengen.

2. Kuhmilch macht dick

Ungesüßte (!) Milch enthält zwei Inhaltsstoffe, die die Fettverbrennung sogar mobilisieren: Kalzium und Vitamin D. US-Studien vom Nutrition Institute an der University of Tennessee belegen: Fettleibige Probanden, die drei oder mehr Portionen Milchprodukte im Beobachtungszeitraum zu sich nahmen, hatten den schnellsten und größten Abnehmerfolg. Hier kommt es natürlich auf die Menge an: Vollmilch ist mit 3,5 Gramm Fett und 64 Kalorien pro 100 Milliliter kein Leichtgewicht. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, hält sich an die Empfehlung der DGE und genießt pro Tag nicht mehr als 250 Gramm Milch und Milchprodukte.

Hintergrund

Milch macht müde Mädchen munter - in der fettarmen Variante ist sie jedoch alles andere als gesund.
Von wegen gesünder! Darum solltest du die Finger von Light-Produkten lassen[3]

3. Milch stärkt die Knochen

Milchprodukte haben von allen Lebensmitteln den höchsten Anteil an Kalzium. Viele Ärzte und Institutionen wie die DGE sind sich einig: Je mehr des wichtigen Mineralstoffs in jungen Jahren eingelagert wird, desto höher ist die Knochendichte. Für Kinder zwischen ein und vier Jahren empfiehlt die DGE übrigens ein 200-Milliliter-Glas Kuhmilch täglich.

4. Milch steigert das Risiko für Herzerkrankungen

Eine aktuelle Studienauswertung des Max-Rubner-Instituts ergibt: Ein erhöhter Verzehr von Milch und Milchprodukten ist nicht mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfällen verbunden. So stellte das Bundesforschungsinstitut sogar fest, dass der tägliche Verzehr von 300 Millilitern täglich sogar einen gesundheitsfördernden Effekt hat.

5. Milch verursacht Akne

Verschiedene Studien, darunter beispielsweise eine Datenauswertung der Nurses Health Study II, belegen, dass Milch, Magermilch, Quark und Frischkäse Akne fördern können. Viele Forscher und Ärzte vermuten, dass Hormone oder bioaktive Moleküle der Kuhmilch die auslösenden Stoffe sind.

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Quelle:

www.bunte.de

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