6 Zucker-Lügen der Hersteller, die du kennen solltest – BUNTE.de

Mit Smoothies aus dem Supermarkt oder Fruchtjogurts tun wir unseren Kindern etwas Gutes? Vonwegen! Wir verraten, was euch der Blick auf die Zutatenliste wirklich verrät!

Sie gelten als gesunde Vitaminbomben, mit denen man schnell und unkompliziert alles aufnehmen kann, was dem Körper guttut: Smoothies. Kein Wunder, dass viele Eltern das vermeintlich tolle Supermarkt-Produkt gerne in den Schulranzen der Kleinen packen. Ein neuer Test der NDR-Sendung „Markt“ allerdings deckt auf: Die Smoothies von Aldi und Rewe sind wahre Hammer und enthalten mit 30 Gramm mehr Zucker als die gleiche Menge Coca Cola!

Hintergrund

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Ernährung umstellen Wetten, dass ihr nie wieder Junkfood essen wollt, wenn ihr DAS gelesen habt …!?[1]

Würde das so deutlich auf den Flaschen stehen, wäre das Produkt bei den meisten Eltern wohl sofort unten durch. Das tut es aber nicht. Immer mehr Lebensmittelhersteller verschleiern die Zucker-Bomben mit irreführenden Angaben und Bezeichnungen. Wir stellen sechs gängige Zucker-Lügen vor:

1. „Ohne Kristallzucker“

Ui, das ist bestimmt gesund, mag so manch ein Verbraucher denken, wenn er ein Produkt mit dieser Angabe in Händen hält. Weit gefehlt! Der Aufdruck „ohne Kristallzucker“ bedeutet lediglich, dass eben kein Kristallzucker enthalten ist – andere Zuckerarten können dennoch in Fruchtjoghurt & Co. stecken.

2. „Ohne Zuckerzusatz“

Dieser Hinweis bedeutet nicht, dass das Produkt zuckerfrei ist, sondern lediglich, dass bei der Verarbeitung nicht noch mehr Zucker zugesetzt wurde. So enthält beispielsweise Apfelkompott den fruchteigenen Zucker aus den verarbeiteten Äpfeln. Fair wäre hier der Hinweis, dass das Produkt von Natur aus Zucker enthält.

3. „Mit natürlicher Fruchtsüße“

Gerade Fruchtjoghurt gibt es mit „natürlicher Fruchtsüße“. Klingt gesund oder? Doch „Stiftung Warentest“ warnt: Wie die Nährwertangaben auf dem Becher zeigen, enthält der Jogurt 15 Prozent Zucker. Verbraucher sollten sich von derlei Hinweisen also nie davon abhalten lassen, die Zutatenliste genau zu checken.

Hintergrund

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Frau hat seit 28 Jahren keinen Zucker gegessen Unglaublich! Das hat es mit ihr gemacht[2]

4. „Mit Traubenzucker“

Traubenzucker ist ein Einfachzucker und zählt zu den Kohlenhydraten: 100 Gramm enthalten etwa 400 Kalorien. Damit ist der Kaloriengehalt so hoch wie bei Rohrzucker, wobei Traubenzucker weniger süß schmeckt. Der größte Nachteil ist laut „Stiftung Warentest“: Diese Zuckerart kickt den Blutzucker besonders schnell in die Höhe, was zwar rasch Energie verschafft, aber ebenso schnell wieder verpufft. Folgen: Müdigkeit und Heißhunger.

5. Zucker bleibt trotzdem Zucker

Viele Verbraucher wissen: Produkte enthalten von eben jener Zutat am meisten, die bei den Nährwertangaben zuerst genannt wird. Deshalb greifen Hersteller zu dem Trick, den Zucker in verschiedene Arten aufzusplitten. Da steht dann also: Maltose, Dextrose, Fruktose… Und schon übersehen wir, dass tatsächlich ganz schön viel Zucker drinsteckt. Der Tipp von „Stiftung Warentest“: Alles, was auf „-ose“ endet, „zucker“ oder „sirup“ im Wortstamm hat, deutet darauf hin, dass hier gesüßt wurde.

6. Pro 100 Gramm oder pro Person

Viele Produkte geben an, wieviel Prozent vom Tagesbedarf sie decken. Aber auch dabei wird getrickst: Oft ist die Portion nämlich viel kleiner als realistisch. So geben viele Cornflakes-Hersteller 30 Gramm als Portionsgröße an – das reicht aber vielleicht gerade mal, um eine Espresso-Tasse zu füllen.

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Quelle:

www.bunte.de

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