Der Klimawandel geht auf die Gesundheit – t-online.de

Sonne und Regen im ständigen Wechsel und dazu schwankende Temperaturen. Man steht nicht nur ratlos morgens vor dem Kleiderschrank, sondern auch Kopf und Glieder schmerzen. Denn Wetterschwankungen schlagen vielen auf den Kreislauf: Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Müdikeit machen sich breit. Mit dem Klimawandel[1] werden auch solche Beschwerden zunehmen.

Mehr zum Thema

Repräsentativen Umfragen zufolge sind ein Viertel bis die Hälfte der Bundesbürger wetterfühlig. Je älter man ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man mit Witterungsschwankungen und Wetterextremen Schwierigkeiten bekommt. Auch wenn man bereits krank ist, ist man emfpänglicher für Wettereinflüsse. Chronisch Kranke sind ebenfallls häufiger betroffen als Gesunde. 

Wer Atemwegserkrankungen hat, leidet mehr

Besonders hoch ist der Anteil der Wetterfühligen zudem bei denjenigen, die Atemwegserkrankungen haben. Auch Menschen mit Kreislaufstörungen reagieren empfindlicher auf Wetteränderungen. Wenn die Temperatur steigt, leiden vor allem Personen mit Heuschnupfen, Herzerkrankungen[2] und Kreislaufstörungen. Sinkt die Temperatur, haben insbesondere Menschen mit Gefäßerkrankungen, Rheuma, chronischen Schmerzen, Atemwegserkrankungen und Asthma Schwierigkeiten. 

Kälte setzt den Atemwegen zu

Kälte führt beispielsweise zu einer Verengung der Atemwege. Menschen, die bereits vorbelastet sind, leiden somit häufiger unter kältebedingten Beschwerden. Steigende Temperaturen führen bei vielen Wetterfühligen zu Kreislaufproblemen. Es wird vermutet, dass das daran liegt, weil sich Blutgefäße weiten – das wiederum kann zu einem Absinken des Blutdrucks führen.

Temperaturänderungen kann Migräne auslösen

Bei manch einem reicht es aus, wenn die Außenthemperatur schwankt und es kommt zu einer Migräneattacke. Nicht nur diese Patienten reagieren stärker auf Temperaturschwankungen, sondern offenbar auch andere Personen, bei denen der Organismus überempfindlich auf Umweltreize reagiert, scheinen Untersuchungen zufolge stärker betroffen zu sein. 

Wetterbedingte Gesundheitsprobleme nehmen zu

Nach einer Studienauswertung des Umweltbundesamtes werden Häufigkeit, Dauer und Intensität von Hitzewellen deutlich zunehmen. Außerdem werden kurzfristige Temperaturänderungen von einen Tag auf den anderen häufiger. Und auch Temperaturschwankungen innerhalb eines Tages nehmen zu. Für weite Teile Deutschlands werden demnach die Tage mehr werden, an denen der Luftdruck schnell steigt, der Wind höhere Geschwindigkeiten erreicht und die Sonne seltener zu uns vordringt. Das alles ist eine Herausforderung für den Organismus. Das Wohlbefinden und die Gesundheit vieler dürften darunter leiden.

Fußnoten:

  1. ^ Klimawandel (www.t-online.de)
  2. ^ Herzerkrankungen (www.t-online.de)
Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s