Zwei Moerser haben die Gesundheit der Menschen fest im Blick – NRZ

Moers.   Norbert Behrs und Peter Mares gründen die kreisweite Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten. Heute beschäftigt sich der Kreisvorstand damit.

Es gibt sie in Duisburg, in Krefeld und am Niederrhein. Nur im Kreis Wesel gibt es keine Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen[1] (ASG). Das wollen die beiden Moerser Norbert Behrs und Peter Mares ändern.

Heute, am 5. Juli, befindet der Kreisvorstand der SPD[2] über die Gründung einer ASG im Kreis Wesel. Gründe, eine solche Arbeitsgemeinschaft einzurichten, gibt es genug, meinen jedenfalls Mares und Behrs. „Wie sind hier die Arbeitsbedingungen, wie steht es um die Patientenrechte, wie funktioniert die Palliativversorgung und was ist mit der Altenversorgung?“, umreißt Behrs das Handlungsfeld einer solchen ASG.

Beide kennen sich aus dem Ortsverband Rheinkamp

Norbert Behrs ist Anästhesist am Klinikum Niederrhein in Duisburg und dort Vorsitzender der Mitarbeitervertretung. Peter Mares arbeitet als Fachkrankenpfleger im Bethanien-Krankenhaus. Kennengelernt und miteinander über das Thema Gesundheit ausgetauscht haben sie sich im SPD-Ortsverein Rheinkamp, dem sie beide angehören.

Kontakte zur ASG Duisburg sind über Behrs bereits vorhanden, und es ist sicher nicht falsch, bei den Beiden bereits ein gerüttelt Maß an Fachkenntnissen voraussetzen zu können.

Im Nachtdienst ein Pfleger für 40 Patienten

Ihr Wissen und ihre Kontakte möchten sie jetzt einbringen, um sich im Kreis Wesel für die SPD um das Thema Gesundheit zu kümmern. So berichten sie, dass in manchen Krankenhäusern beim Nachtdienst zeitweise eine Pflegekraft für 40 Patienten zuständig sei, in der Altenpflege sei die Zahl der Patienten pro Pfleger teilweise noch höher.

Beim Personalschlüssel von Einrichtungen kritisieren sie, dass allein Fallpauschalen zu Grunde gelegt würden. Faktoren wie die Intensität der Betreuung hätten früher eine Rolle gespielt, heute sei das nicht mehr so. Die schwierigen Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte, betont Mares, fänden sich keineswegs nur in Krankenhäusern.

Offene Arbeitskreise für jeden, der mitmachen will

Es gibt, finden Mares und Behrs, auf jeden Fall viele Themen rund um die Gesundheit, und dafür möchten sie mit der ASG auch viele Mitstreiter finden. Behrs: „Wir möchten offene Arbeitskreise, in denen sich auch Menschen einbringen können, die nicht in der SPD sind. Jeder soll sein Fachwissen einbringen können.“

Langfristig soll das dazu führen, dass die ASG der SPD im Kreis Wesel an höherer Stelle informieren und Einfluss ausüben kann, zum Beispiel bei der personellen und finanziellen Ausstattung von Krankenhäusern. Mares: „Aber auch Themen wie die Bürgerversicherung und Ausbildung spielen für uns eine Rolle.“

Gegründet werden soll die ASG nach den Sommerferien. Wer jetzt schon Kontakt aufnehmen möchte, kann dies tun: Norbert Behrs, E-Mail: nbehrs@unitybox.de, 0174/ 919 55 80; Peter Mares, E-Mail: marepet01@yahoo.de, 0174/ 984 09 95.

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Quelle:

www.nrz.de

Fußnoten:

  1. ^ Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (asg.spd.de)
  2. ^ Kreisvorstand der SPD (www.spd-kreis-wesel.de)
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