Gonorrhö wird immer schwerer zu behandeln – Deutschlandfunk

Die Weltgesundheitsorganisation warnt: Geschlechtskrankheiten wie Gonorrhö sind immer schwieriger zu bekämpfen.

Die auch als Tripper bekannte Infektion wird durch Gonokokken übertragen. Die Bakterien konnten lange Zeit wirksam mit Antibiotika bekämpft werden. Inzwischen aber werden immer mehr Fälle gemeldet, in denen diese Bakterien unempfindlich gegen einen oder mehrere Wirkstoffe sind. Dabei passt sich der Erreger besonders schnell auch an neue Antibiotika an, wie Experten der Weltgesundheitsorganisation WHO berichten. In drei Ländern gab es außerdem Fälle, bei denen die Gonokokken gegen alle verfügbaren Medikamente resistent und damit nicht mehr zu behandeln waren.

Die WHO hat die Gonorrhö deshalb Anfang des Jahres auf eine Liste mit Krankheiten gesetzt, für die möglichst schnelle neue Behandlungsmöglichkeiten gefunden werden müssen.

Jedes Jahr stecken sich weltweit etwa 78 Millionen Menschen mit Gonorrhö an. Bei den meisten bleibt die Krankheit unentdeckt, weil sie keine Symptome zeigen.

Hören Sie diese und andere Wissenschaftsmeldungen aus der Sendung „Forschung aktuell“ im DLF hier in Ruhe[1].

Fußnoten:

  1. ^ hier in Ruhe (ondemand-mp3.dradio.de)
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