Cholera-Epidemie im Jemen ist die schlimmste der Geschichte – Deutschlandfunk

Die Cholera-Epidemie im Jemen ist die schlimmste seit Beginn der Aufzeichnungen.

Das meldet die Hilfsorganisation Oxfam. Dabei stützt sie sich auf die neusten Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation[1]. Laut WHO sind im Jemen mehr als 360.000 Cholera-Verdachtsfälle in nur drei Monaten verzeichnet worden. Damit wütet die Krankheit dort heftiger als 2011 auf Haiti. Dort gab es damals 340.000 Fälle in einem Jahr.

Laut Oxfam könnte sich die Lage in der kommenden Regenzeit weiter verschlechtern. Dann könnten sich die Krankheitserreger noch leichter verbreiten. Bis jetzt sind knapp 2.000 Menschen im Jemen an der Krankheit gestorben.

In dem Land herrscht seit Jahren Bürgerkrieg. Vielerorts fehlen sauberes Trinkwasser und sanitäre Anlagen. Cholera verursacht starken Durchfall und Erbrechen. Besonders für Kinder, Alte und Kranke kann die Krankheit lebensgefährlich sein.

Fußnoten:

  1. ^ Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (www.emro.who.int)
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