Gesundheit: Lange Arbeitsausfälle wegen psychischer Probleme – FOCUS Online

Rückenschmerzen, Erkältungen und psychische Probleme haben im ersten Halbjahr einen Großteil der Krankschreibungen von Arbeitnehmern verursacht.

Insgesamt sank der Krankenstand im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar leicht von 4,4 auf 4,3 Prozent, die durchschnittliche Erkrankungsdauer stieg jedoch von 12,3 auf 12,6 Tage. Dies geht aus einer Analyse der Krankenkasse DAK-Gesundheit mit Daten von rund 2,3 Millionen erwerbstätigen Versicherten hervor.

63,5 Prozent der Berufstätigen seien dieses Jahr bis Ende Juni noch nicht krankgeschrieben worden, gut jeder dritte (36,5 Prozent) einmal oder öfter, hieß es. Sogenannte Muskel-Skelett-Erkrankungen, Erkrankungen der Atemwege wie Husten oder Schnupfen sowie psychische Erkrankungen kamen mit zusammen fast 55 Prozent am häufigsten vor. Nach psychischen Erkrankungen (Krankenstand im ersten Halbjahr 2017: 15,6 Prozent; 2016: 15,9 Prozent) fielen die Betroffenen besonders lange aus – im Durchschnitt 34,7 Tage.

Nach wie vor gibt es Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland, berichtet die Krankenkasse mit etwa 5,8 Millionen Versicherten. In den westlichen Ländern einschließlich Berlin[1] betrug der Krankenstand im ersten Halbjahr 2017 durchschnittlich 4,2 Prozent, im Osten 5,5 Prozent – beide Quoten blieben praktisch unverändert.

Quelle:

www.focus.de

Fußnoten:

  1. ^ Mehr zu Berlin (www.focus.de)
Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s