Der Fipronil-Eier-Skandal – ZEIT ONLINE

Amsterdam (dpa) – Der Skandal um die mit dem Insektizid belasteten Hühnereier aus den Niederlanden verunsichert Verbraucher auch in Deutschland. Die wichtigsten Ereignisse:

22. Juli: In den Niederlanden wird Fipronil in Eiern von sieben Betrieben entdeckt. Die Höfe werden gesperrt. Zuvor war das Insektizid in Belgien aufgetaucht. Die niederländische Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen gegen ein Putz- und Desinfektionsunternehmen in Barneveld bei Apeldoorn auf wegen des Einsatzes eines Anti-Milbenmittels, dem unerlaubter Weise Fipronil beigemischt wurde. Auf der Kundendatei wurden 180 Höfe in den Niederlanden aufgeführt und vier deutsche. Unklar ist, ab wann das toxische Mittel in den Ställen eingesetzt worden war.

26. Juli: Die niederländische Lebensmittelaufsichtsbehörde NVWA sperrt die 180 Höfe. Die NVWA informiert auch die Behörden von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

30. Juli: Das NRW-Landwirtschaftsministerium gibt bekannt, dass 2,9 Millionen mit Fipronil belastete Eier aus Belgien und den Niederlanden nach Nordrhein-Westfalen geliefert wurden.

31. Juli: Die ersten Testergebnisse in den Niederlanden ergeben: Eier aus einem Stall sind so stark belastet, dass eine „akute Gesundheitsgefahr“ besteht. Die Eier von 27 weiteren Höfen sollten Kinder nicht essen.

31. Juli: Niedersachsen empfiehlt die Rückgabe von Eiern aus Belgien und den Niederlanden, die mit Fipronil belastet sein könnten.

2. August: In Niedersachsen wird ein Betrieb gesperrt, der das unerlaubt Mittel benutzt hat. Einen Tag später werden zwei weitere Betriebe in dem Landkreis gesperrt.

3. August: Die NVWA veröffentlicht die Liste mit allen Prüfnummern. Bilanz bisher: 1 Fall – akute Gefahr. 59 Fälle – Risiken für Kinder. Der Rest – Spuren unter den Grenzwerten.

3. August: Große deutsche Discounter haben den Verkauf von Eiern aus Betrieben unter Fipronil-Verdacht gestoppt.

4. August: Alle möglich belasteten Eier wurden aus den niederländischen Supermärkten entfernt.

4. August: Aldi Nord und Aldi Süd nehmen deutschlandweit sämtliche Eier aus dem Verkauf.

Informationen der NVWA[1]

Seitennavigation

Startseite[2]

Quelle:

www.zeit.de

Fußnoten:

  1. ^ Informationen der NVWA (www.nvwa.nl)
  2. ^ Startseite (www.zeit.de)
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