Kinder haben ein Recht auf Gesundheit und Bildung – Trierischer Volksfreund

Trier/Wittlich Der Verein „Life gate“ sagt Danke: Erneut wurde dem elfjährigen Zein durch Spenden aus der Region geholfen. Schon vor einigen Jahren ermöglichte Unterstützung aus Deutschland eine Operation für den Jungen aus dem Westjordanland. 3 400 Euro sind nun zugunsten einer erneuten medizinischen Behandlung zusammengekommen.

Die jüngste Spende über 150 Euro hat „Lifegate“ die freudige Erfolgsmeldung beschert: „Kaum war die letzte Nachricht vom Projekt ,Hilfe für den kleinen Zein’ veröffentlicht, hat ein Leser des TV uns mit einer großzügigen Spende überrascht und die fehlende Summe für das Projekt überwiesen.“

Dem jungen Zein sollen in der Operation die Muskeln gestreckt werden. Er leidet an einer sogenannten zerebralen Parese, einer extrem ausgeprägten Spastik. Durch diese Kontrollstörung verkürzt sich die Muskulatur, und das führt zum Verlust der Mobilität. Seit der ersten Operation vor rund vier Jahren ist Zein ein gutes Stück gewachsen, erneut kam es dadurch zu einer Verkürzung der Muskelfasern in seinem linken Bein.

Der erforderliche medizinische Eingriff, die anschließende Physiotherapie und die in der Übergangszeit notwendigen Gehhilfen sind durch das „Meine Hilfe zählt“-Projekt nun aber finanziert.

Kinder wie Zein unterstützt „Life gate“ seit 1991 in seiner Rehabilitationseinrichtung im Westjordanland. Da Menschen mit Behinderung dort nahezu keine staatliche Unterstützung erhalten, füllt der Verein eine wichtige Lücke.

Neben dem Recht auf Gesundheit haben Kinder auch eines auf Bildung – allzu oft wird ihnen beides durch Armut verwehrt. Die „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGFM) möchte Kindern mit einem Projekt in Pakistan Rückendeckung geben. „Schulbesuch Ja, Analphabetismus Nein!“ lautet das Motto der Zukunftsinitiative.

Besonders betroffen von doppelter Ausgrenzung sind in dem islamisch geprägten Staat alle Nichtmuslime. Formal sicherte man bei der Gründung Pakistans 1947 den Christen noch gleiche Rechte zu. Schon wenige Jahre später herrschte aber allgemeine Diskriminierung anderer Religionsgemeinschaften. In den 1970er Jahren gab es sogar zwei unterschiedliche Rechtssysteme. Auch wenn dies offiziell beendet wurde, lebt die Benachteiligung weiter fort. So sind die meisten christlichen Familien verarmt und durch jahrzehntelange Diskriminierung am Arbeitsmarkt und im Bildungswesen weitgehend ohne Aufstiegsmöglichkeiten.

Dagegen kämpfen Rechtsanwältin Aneeqa Maria Anthony und ihre Mitstreiter vom Projekt „Voice“. Sie finanzieren Mädchen und Jungen aus christlichen Familien einen Schulbesuch und ermöglichen begabten Kindern den Weg zum Abitur.

Die IGFM Wittlich wiederum unterstützt „Voice“ von Deutschland aus. 30 Kinder sollen im kommenden Jahr die Chance zu einem Schulbesuch erhalten, dafür will man über „Meine Hilfe zählt“ rund 10 000 Euro sammeln. In der vergangenen Woche hat eine Spende über 199 Euro das Ziel ein Stückchen nähergerückt. Die IGFM hofft auf weitere Unterstützung, möglich ist die unter der Projektnummer 50997.

Extra: SO SPENDE ICH


Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der Trierische Volksfreund trägt die kompletten Transferkosten.

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