Gesundheit: Eihaltige Produkte im Handel werden verstärkt kontrolliert – FOCUS Online

Im Zuge des Fipronil-Skandals suchen Kontrolleure nun gezielt nach belasteten Produkten im Berliner Einzelhandel.

Die Länder hätten sich auf ein bundesweites Überwachungsprogramm geeinigt, teilte die Senatsverwaltung für Verbraucherschutz[1] am Mittwoch mit. Im Fokus von Kontrollen und Laboranalysen sollen demnach Lebensmittel stehen, in denen mit dem Insektizid belastete Eier verarbeitet worden sein könnten, etwa Tiefkühlprodukte. Bei verarbeiteten Lebensmitteln können Verbraucher nicht erkennen, woher die zur Herstellung verwendeten Eier stammen – anders als bei rohen Eiern mit Stempelaufdruck.

Seit vergangener Woche sind in Berlin[2] mehrere Lieferungen gifthaltiger Eier, aber auch belastete eihaltige Produkte entdeckt worden. Laut Verwaltung gab es den jüngsten Fund am Dienstag.

Nach eigenen Kontrollen hatte der Einzelhandel die Ware zurückgerufen, teils gelangte sie auch gar nicht erst in den Verkauf. Bislang hatten Kontrolleure der Bezirke das bei betroffenen Händlern mit Stichproben überprüft.

Die Verwendung von Fipronil bei Tieren, die Lebensmittel liefern, ist in der EU verboten. Bei den bisher gemessenen Konzentrationen sind die von Fipronil-Eiern und -Produkten ausgehenden Gefahren für Verbraucher aus Expertensicht allerdings überschaubar. In hohen Dosen kann das Gift für Menschen aber gefährlich sein.

Quelle:

www.focus.de

Fußnoten:

  1. ^ Mehr zu für Verbraucherschutz (www.focus.de)
  2. ^ Mehr zu Berlin (www.focus.de)
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