Mehr für die Gesundheit machen: So geht’s – FOCUS Online

Mehr Sport treiben, sich gesünder ernähren, weniger Alkohol trinken: Das nehmen sich viele Menschen vor. Doch dann ist der Umsetzungswille zu schwach. Es gibt viele Vorhaben, die endlos aufgeschoben werden. Mit ein paar Tricks lässt sich die Motivation aber steigern.

Mehr Sport treiben oder ein paar Kilos abnehmen: Vorsätze wie diese haben viele Menschen, doch wenige setzen sie auch schnell in die Tat um. Oft steht ihnen die sogenannte Prokrastination im Weg – also das Aufschieben von Aufgaben.

In einer Forsa-Umfrage gaben jetzt neun von zehn Befragten an, dass sie ein geplantes Vorhaben schon länger nicht umgesetzt haben – und am häufigsten war es das Vorhaben Sport zu treiben, das nach Angaben der Befragten in Verzug war (42 Prozent). Dabei lässt sich der innere Schweinehund mit ein paar Tricks überwinden, die Motivationscoach Daniel Hoch nennt:

1. Sofort loslegen: Je länger man wartet, desto mehr schwindet die Motivation. Wenn man nicht innerhalb von drei Tagen mit seinem Vorhaben beginnt, sinkt die Chance, den ersten Schritt zu machen. Also besser sofort anfangen oder sich wenigstens gleich einen Erinnerungszettel schreiben.

2. Vorhaben ankündigen: Oft hilft es, seine Vorsätze anderen Menschen mitzuteilen. Dann steht man unter mehr Druck. Oder noch besser: das Vorhaben gemeinsam mit anderen planen und ausführen. Die Mitstreiter müssen nicht unbedingt Freunde sein. Idealerweise sind es Menschen, die diszipliniert sind und die eigene Motivation steigern.

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3. Aufgaben unterteilen: Für ein großes Vorhaben braucht man viel Motivation. Also ist es besser, den Vorsatz in kleine Teilabschnitte aufzuteilen und sich für jeden Block ein klares Ziel sowie einen konkreten Termin vorzunehmen.

Auch bei den Themen „Abnehmen“ (40 Prozent) sowie „Sich gesünder ernähren“ (36 Prozent) gaben in der Umfrage viele Menschen an, dass sie einen Vorsatz noch nicht umgesetzt haben. Seltener war dies bei Befragten der Fall, die sich eine berufliche Veränderung oder den Verzicht auf Alkohol[2] (jeweils 7 Prozent) vorgenommen hatten. Im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft hatte Forsa insgesamt 1004 Personen befragt.

Quelle:

www.focus.de

Fußnoten:

  1. ^ Zum PDF-Ratgeber: Abnehmen ohne zu hungern (pdf.focus.de)
  2. ^ Mehr zu Alkohol (www.focus.de)

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