Superfoods: Wie gesund ist Kokosöl wirklich? – Heilpraxisnet.de

Gesund und vielseitig: Kokosöl zum Abnehmen und als Naturkosmetik
Kokosöl wird in manchen Weltregionen teilweise schon seit Jahrtausenden in der Küche verwendet. Hierzulande hat es erst in den letzten Jahren Einzug gehalten. Auch in der Naturkosmetik wird das Öl verwendet. Über die gesundheitlichen Vorteile von Kokosöl ist zuletzt ein Streit entbrannt.

Kokosöl wird auch hierzulande immer populärer
Wenn es darum geht, welches die wertvollsten Speiseöle für Küche und Gesundheit[1] sind, heben manche die gesundheitsfördernde Wirkung von Leinöl[2] hervor. Viele verwenden jedoch vor allem Rapsöl, das bei den Deutschen mittlerweile noch beliebter ist als Sonnenblumen- und Olivenöl[3]. In den vergangenen Jahren ist auch Kokosöl in die hiesige Küche eingezogen. Es soll zum Braten und Kochen ideal sein und zusätzlich der Gesundheit dienen. Doch was kann das Öl wirklich?

Exotisches Kokosöl wird mittlerweile auch in vielen deutschen Haushalten verwendet. Viele schwören auf die gesundheitlichen Vorteile des Öls. Es eignet sich aber auch als Naturkosmetik. (Bild: aedkafl/fotolia.com)

Vielseitig anwendbar
Vor wenigen Jahren war Kokosöl in der deutschen Küche noch nahezu unbekannt, mittlerweile ist es als neues „Superfood“ auch in den hiesigen Supermärkten und Drogerien zu finden.

Als Naturkosmetik kommt Kokosöl schon seit längerer Zeit zum Einsatz. Es ist ein beliebtes Hausmittel gegen trockene Haare[4] und lindert einen Sonnenbrand[5].

Aufgrund der enthaltenen Laurinsäure, auf die viele Krankheitserreger und Parasiten wie Mücken oder Zecken empfindlich reagieren, wird Kokosöl zudem als Insektenschutz eingesetzt.

Das Öl ist aber vor allem wegen seines Geschmacks und der gesundheitsfördernden Wirkung beliebt. Zuletzt waren die positiven Auswirkungen auf unseren Körper jedoch angezweifelt worden.

Gesundheitliche Vorteile angezweifelt
So berichtete die Zeitschrift „Ernährungs Umschau“ (Ausgabe Oktober 2016), dass Kokosöl auch nicht gesünder sei als andere Öle. Daher gebe es keinen Grund, dieses in größeren Mengen zu konsumieren.

Das Magazin bezog sich dabei auf einen Bericht der Wissenschaftlerinnen Dr. Stacey Lockyer und Sara Stanner von der „British Nutrition Foundation“.

Die Wissenschaftsjournalistin Dipl. oec. troph. Ulrike Gonder äußert auf ihrer Webseite[6] jedoch Kritik an der Kritik am Kokosöl. Laut der Expertin beruft sich die Arbeit der Wissenschaftlerinnen „teilweise auf überholte Argumente“.

Dass Kokosöl reich an gesättigten Fettsäuren und deswegen gesundheitlich bedenklich ist, sei Gonder zufolge eines „der ältesten Argumente, die gegen Kokosöl angeführt werden, was es jedoch nicht wahrer macht“.

Kokosfett besteht zwar tatsächlich zu rund 92 Prozent aus gesättigten Fettsäuren – doch aus diesem Umstand auf seine gesundheitliche Bedeutung zu schließen, sei wissenschaftlich nicht haltbar.

Die Expertin verwies auf mehrere Studien und Meta-Analysen, die zu dem Schluss kommen, dass gesättigte Fettsäuren per se keine ursächliche Beziehung zum Auftreten von Herzinfarkten[7] oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben.

Mehr mittelkettige Fettsäuren als jedes andere Öl
In einem aktuellen Beitrag des „Norddeutschen Rundfunks“ (NDR) werden die gesundheitlichen Vorteile von Kokosöl hervorgehoben. Die Informationen stammen unter anderem von der Oecotrophologin Ulrike Gonder.

Den Angaben zufolge enthält das wertvolle Kokosöl mehr mittelkettige Triglyceride (MCT) als jedes andere Pflanzenfett oder Öl.

Diese Fettsäuren werden in der Leber zu sogenannten Ketonen verarbeitet und von dort als hochwertige Energielieferanten für die Nervenzellen ins Gehirn transportiert.

Laut dem NDR-Bericht deuten Studien darauf hin, dass Kokosöl ein Voranschreiten von Gehirnerkrankungen wie Alzheimer[8] bremsen kann.

Mit Kokosöl abnehmen
Zu den mittelkettigen Fettsäuren gehört auch die sogenannte Laurinsäure, die auch als Schlankheitsmittel gilt.

In der Tat hat sich in Studien gezeigt, dass mittelkettige Triglyceride beim Abnehmen helfen, doch dabei wurden nur kurzfristige Auswirkungen untersucht.

Offenbar funktioniert die Gewichtsreduktion auch nur, wenn gleichzeitig weniger Kohlenhydrate und mehr gesunde Fette wie Omega-3-Fettsäuren auf dem Speiseplan stehen.

Laut NDR setzen beispielsweise in Kokosöl gebratene Kartoffeln an, Wildlachs und Gemüse in Kokosöl liefern jedoch einen gesunden Öl-Mix.

Keine gesundheitsschädlichen Transfette
Des Weiteren sei Kokosöl das einzige schonend gepresste Pflanzenöl, das unter großer Hitze keine gesundheitsschädlichen Transfette entwickelt.

Neben den gesundheitlichen Vorteilen kann Kokosöl auch durch den Geschmack überzeugen. Als Zutat zu exotischen Gerichten wie etwa Currys kann es, ebenso wie Kokosmilch, zu einem angenehm frisch-süßlichen Geschmack beitragen und die Küche bereichern.

Beim Kauf von Kokosöl sollte darauf geachtet werden, dass der Hinweis „nativ“ auf dem Glas steht, dass es aus biologischem Anbau stammt und aus reifen Früchten möglichst kurz nach der Ernte gepresst wurde. Öl aus unreifen, monatelang gelagerten Nüssen schmeckt leicht ranzig.

Übrigens: Im Gegensatz zu Kokosöl, das bei Raumtemperatur auch fest ist und wie weißes Streichfett aussieht, wird Kokosfett meist stark industriell verarbeitet.

Dieses ist nach dem Erhitzen, Härten und Bleichen geschmacksneutral und wird in der Lebensmittelindustrie als Ersatz für Palmöl verwendet. (ad)

Fußnoten:

  1. ^ die wertvollsten Speiseöle für Küche und Gesundheit (www.heilpraxisnet.de)
  2. ^ gesundheitsfördernde Wirkung von Leinöl (www.heilpraxisnet.de)
  3. ^ Sonnenblumen- und Olivenöl (www.heilpraxisnet.de)
  4. ^ Hausmittel gegen trockene Haare (www.heilpraxisnet.de)
  5. ^ lindert einen Sonnenbrand (www.heilpraxisnet.de)
  6. ^ Webseite (www.ugonder.de)
  7. ^ Herzinfarkten (www.heilpraxisnet.de)
  8. ^ Alzheimer (www.heilpraxisnet.de)

Superfoods: Wie gesund ist Kokosöl wirklich? – Heilpraxisnet.de

Gesund und vielseitig: Kokosöl zum Abnehmen und als Naturkosmetik
Kokosöl wird in manchen Weltregionen teilweise schon seit Jahrtausenden in der Küche verwendet. Hierzulande hat es erst in den letzten Jahren Einzug gehalten. Auch in der Naturkosmetik wird das Öl verwendet. Über die gesundheitlichen Vorteile von Kokosöl ist zuletzt ein Streit entbrannt.

Kokosöl wird auch hierzulande immer populärer
Wenn es darum geht, welches die wertvollsten Speiseöle für Küche und Gesundheit[1] sind, heben manche die gesundheitsfördernde Wirkung von Leinöl[2] hervor. Viele verwenden jedoch vor allem Rapsöl, das bei den Deutschen mittlerweile noch beliebter ist als Sonnenblumen- und Olivenöl[3]. In den vergangenen Jahren ist auch Kokosöl in die hiesige Küche eingezogen. Es soll zum Braten und Kochen ideal sein und zusätzlich der Gesundheit dienen. Doch was kann das Öl wirklich?

Exotisches Kokosöl wird mittlerweile auch in vielen deutschen Haushalten verwendet. Viele schwören auf die gesundheitlichen Vorteile des Öls. Es eignet sich aber auch als Naturkosmetik. (Bild: aedkafl/fotolia.com)

Vielseitig anwendbar
Vor wenigen Jahren war Kokosöl in der deutschen Küche noch nahezu unbekannt, mittlerweile ist es als neues „Superfood“ auch in den hiesigen Supermärkten und Drogerien zu finden.

Als Naturkosmetik kommt Kokosöl schon seit längerer Zeit zum Einsatz. Es ist ein beliebtes Hausmittel gegen trockene Haare[4] und lindert einen Sonnenbrand[5].

Aufgrund der enthaltenen Laurinsäure, auf die viele Krankheitserreger und Parasiten wie Mücken oder Zecken empfindlich reagieren, wird Kokosöl zudem als Insektenschutz eingesetzt.

Das Öl ist aber vor allem wegen seines Geschmacks und der gesundheitsfördernden Wirkung beliebt. Zuletzt waren die positiven Auswirkungen auf unseren Körper jedoch angezweifelt worden.

Gesundheitliche Vorteile angezweifelt
So berichtete die Zeitschrift „Ernährungs Umschau“ (Ausgabe Oktober 2016), dass Kokosöl auch nicht gesünder sei als andere Öle. Daher gebe es keinen Grund, dieses in größeren Mengen zu konsumieren.

Das Magazin bezog sich dabei auf einen Bericht der Wissenschaftlerinnen Dr. Stacey Lockyer und Sara Stanner von der „British Nutrition Foundation“.

Die Wissenschaftsjournalistin Dipl. oec. troph. Ulrike Gonder äußert auf ihrer Webseite[6] jedoch Kritik an der Kritik am Kokosöl. Laut der Expertin beruft sich die Arbeit der Wissenschaftlerinnen „teilweise auf überholte Argumente“.

Dass Kokosöl reich an gesättigten Fettsäuren und deswegen gesundheitlich bedenklich ist, sei Gonder zufolge eines „der ältesten Argumente, die gegen Kokosöl angeführt werden, was es jedoch nicht wahrer macht“.

Kokosfett besteht zwar tatsächlich zu rund 92 Prozent aus gesättigten Fettsäuren – doch aus diesem Umstand auf seine gesundheitliche Bedeutung zu schließen, sei wissenschaftlich nicht haltbar.

Die Expertin verwies auf mehrere Studien und Meta-Analysen, die zu dem Schluss kommen, dass gesättigte Fettsäuren per se keine ursächliche Beziehung zum Auftreten von Herzinfarkten[7] oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben.

Mehr mittelkettige Fettsäuren als jedes andere Öl
In einem aktuellen Beitrag des „Norddeutschen Rundfunks“ (NDR) werden die gesundheitlichen Vorteile von Kokosöl hervorgehoben. Die Informationen stammen unter anderem von der Oecotrophologin Ulrike Gonder.

Den Angaben zufolge enthält das wertvolle Kokosöl mehr mittelkettige Triglyceride (MCT) als jedes andere Pflanzenfett oder Öl.

Diese Fettsäuren werden in der Leber zu sogenannten Ketonen verarbeitet und von dort als hochwertige Energielieferanten für die Nervenzellen ins Gehirn transportiert.

Laut dem NDR-Bericht deuten Studien darauf hin, dass Kokosöl ein Voranschreiten von Gehirnerkrankungen wie Alzheimer[8] bremsen kann.

Mit Kokosöl abnehmen
Zu den mittelkettigen Fettsäuren gehört auch die sogenannte Laurinsäure, die auch als Schlankheitsmittel gilt.

In der Tat hat sich in Studien gezeigt, dass mittelkettige Triglyceride beim Abnehmen helfen, doch dabei wurden nur kurzfristige Auswirkungen untersucht.

Offenbar funktioniert die Gewichtsreduktion auch nur, wenn gleichzeitig weniger Kohlenhydrate und mehr gesunde Fette wie Omega-3-Fettsäuren auf dem Speiseplan stehen.

Laut NDR setzen beispielsweise in Kokosöl gebratene Kartoffeln an, Wildlachs und Gemüse in Kokosöl liefern jedoch einen gesunden Öl-Mix.

Keine gesundheitsschädlichen Transfette
Des Weiteren sei Kokosöl das einzige schonend gepresste Pflanzenöl, das unter großer Hitze keine gesundheitsschädlichen Transfette entwickelt.

Neben den gesundheitlichen Vorteilen kann Kokosöl auch durch den Geschmack überzeugen. Als Zutat zu exotischen Gerichten wie etwa Currys kann es, ebenso wie Kokosmilch, zu einem angenehm frisch-süßlichen Geschmack beitragen und die Küche bereichern.

Beim Kauf von Kokosöl sollte darauf geachtet werden, dass der Hinweis „nativ“ auf dem Glas steht, dass es aus biologischem Anbau stammt und aus reifen Früchten möglichst kurz nach der Ernte gepresst wurde. Öl aus unreifen, monatelang gelagerten Nüssen schmeckt leicht ranzig.

Übrigens: Im Gegensatz zu Kokosöl, das bei Raumtemperatur auch fest ist und wie weißes Streichfett aussieht, wird Kokosfett meist stark industriell verarbeitet.

Dieses ist nach dem Erhitzen, Härten und Bleichen geschmacksneutral und wird in der Lebensmittelindustrie als Ersatz für Palmöl verwendet. (ad)

Fußnoten:

  1. ^ die wertvollsten Speiseöle für Küche und Gesundheit (www.heilpraxisnet.de)
  2. ^ gesundheitsfördernde Wirkung von Leinöl (www.heilpraxisnet.de)
  3. ^ Sonnenblumen- und Olivenöl (www.heilpraxisnet.de)
  4. ^ Hausmittel gegen trockene Haare (www.heilpraxisnet.de)
  5. ^ lindert einen Sonnenbrand (www.heilpraxisnet.de)
  6. ^ Webseite (www.ugonder.de)
  7. ^ Herzinfarkten (www.heilpraxisnet.de)
  8. ^ Alzheimer (www.heilpraxisnet.de)

Gesundheit: Was bei Wespen- und Bienenstichen bei Kindern zu tun ist – Heilpraxisnet.de

Insektenstiche: Bienen- und Wespenstiche bei Kindern richtig behandeln
Bei sommerlichen Temperaturen gibt es nicht Schöneres, als mit einem kühlen Erfrischungsgetränk draußen zu sitzen. Allerdings erweisen sich Bienen und Wespen manchmal als Störfaktor. Vor allem wenn Kinder gestochen werden, kommt oft schnell Panik auf. In den meisten Fällen ist diese jedoch unbegründet. Trotzdem sollte man wissen, was nach einem Insektenstich zu beachten ist und wie man sich vor Bienen und Wespen schützen kann[1].

Nicht in Panik geraten
Wenn die Familie draußen im Garten zusammensitzt und eines der Kinder von einer Biene oder Wespe gestochen wird, kommt oft schnell Panik auf. Wie muss man reagieren? Muss das Kind oder Baby zum Arzt gebracht werden? Was hilft, wenn eine Biene oder Wespe zugestochen hat[2]? Zur Beruhigung: Soweit keine Insektenstichallergie[3] vorliegt, sind solche Stiche meist relativ harmlos. Dennoch sollten unbedingt einige Empfehlungen von Experten beachtet werden.

Wenn Kinder von Bienen oder Wespen gestochen werden, ist oft die ganze Familie in Aufruhr. Experten raten: Ruhe bewahren. Bei allergischen Reaktionen sollte jedoch schnell der Rettungsdienst verständigt werden. (Bild: Ingo Bartussek/fotolia.com)

Bei allergischen Reaktionen Rettungsdienst rufen
Grundsätzlich sollte bei einem Insektenstich Ruhe bewahrt werden. Hat sich bei einem gestochenen Kind aber schon einmal eine allergische Reaktion gezeigt, sollte umgehend der Rettungsdienst über die Telefonnummer 112 gerufen werden.

Leider wird eine Insektengift-Allergie häufig unterschätzt[4] und das obwohl Wespenstiche bei einer Allergie zum Tode führen können[5].

Eine allergische Reaktion kann man unter anderem an einer massiven Rötung und Schwellung, erkennen, die nicht nur an der Einstichstelle auftritt.

Drei Millionen Deutsche reagieren auf die Stiche allergisch
Wie wichtig es ist, Insektenstiche und -bisse[6] zu beobachten, um gegebenenfalls eine Allergie zu erkennen, bestätigte auch Prof. Dr. Thilo Jakob, Direktor der Klinik für Dermatologie und Allergologie in Gießen.

„Dieses Wissen kann unter Umständen lebensrettend sein“, so der Experte. „Rund drei Millionen Deutsche reagieren allergisch auf einen Wespen- oder Bienenstich und etwa zwanzig von ihnen sterben jedes Jahr an einem allergischen Schock.“

Doch auch wenn keine Allergie bekannt ist beziehungsweise zunächst keine allergischen Reaktionen auftreten, sollte das gestochene Kind beobachtet werden. Wenn es in den nächsten Stunden zu bestimmten Beschwerden kommt, sollte ein Arzt gerufen werden.

Zu diesen Symptomen gehören unter anderem Schwellungen im Mund- oder Halsbereich, beschleunigter Herzschlag, Schwindel[7], Fieber[8] oder Frösteln, Atembeschwerden, Hautausschlag, Übelkeit und Erbrechen[9].

Einfache Hausmittel haben sich bewährt
Bei einem Allergie-Schock muss unbedingt schnell erste Hilfe[10] geleistet werden. Das betroffene Kind muss dafür in die Schocklage gebracht werden, bis der Arzt kommt. Das Körperteil mit dem Einstich sollte dabei tiefer als das Herz liegen.

Vor allem bei Insektenstichen im Mund[11] sind Eiswürfel zum Lutschen von Vorteil, damit die Atemwege nicht zuschwellen.

Bei Nichtallergikern können meist Salben oder Insektenstifte sowie verschiedene Hausmittel gegen Wespenstiche[12] und Bienenstiche helfen.

Zu nennen sind hier unter anderem der eigene Speichel, der auf dem Stich verrieben wird, ebenso wie Aloe Vera[13], Zwiebeln, frischer Spitzwegerich, Gewürznelkenöl, Wickel aus Tonerde und Essigwasser oder Kräuter aus dem Garten wie Petersilie oder Basilikum.

Vor herausragender Bedeutung ist aber: Kühlen, kühlen, kühlen!

Bienen- und Wespenstiche vermeiden
Noch besser als die Behandlung von Stichen ist die Prävention. Zwar kann man sein Kind nicht mit hundertprozentiger Sicherheit davor bewahren, doch einige Hausmittel gegen Wespen[14] und Bienen können die Insekten oft fernhalten.

So können die Tiere beispielsweise durch „Futterstellen“ mit überreifem Obst oder Zuckerwasser vom eigenen Aufenthaltsort im Freien weg gelenkt werden. Im Haus können Fliegengitter hilfreich sein. Fallobst im Garten wird am besten stets schnell entfernt.

Grelle Kleidung und Parfums ziehen Wespen und Bienen an und sollten daher gemieden werden. Außerdem sollten Kinder keine dunklen Trinkflaschen bekommen, da sie sonst nicht sehen können, ob sich in ihrem Getränk ein Tier befindet. (ad)

Fußnoten:

  1. ^ Wespen schützen kann (www.heilpraxisnet.de)
  2. ^ Wespe zugestochen hat (www.heilpraxisnet.de)
  3. ^ Insektenstichallergie (www.heilpraxisnet.de)
  4. ^ Insektengift-Allergie häufig unterschätzt (www.heilpraxisnet.de)
  5. ^ zum Tode führen können (www.heilpraxisnet.de)
  6. ^ Insektenstiche und -bisse (www.heilpraxisnet.de)
  7. ^ Schwindel (www.heilpraxisnet.de)
  8. ^ Fieber (www.heilpraxisnet.de)
  9. ^ Übelkeit und Erbrechen (www.heilpraxisnet.de)
  10. ^ erste Hilfe (www.heilpraxisnet.de)
  11. ^ Insektenstichen im Mund (www.heilpraxisnet.de)
  12. ^ Hausmittel gegen Wespenstiche (www.heilpraxisnet.de)
  13. ^ Aloe Vera (www.heilpraxisnet.de)
  14. ^ Hausmittel gegen Wespen (www.heilpraxisnet.de)

Gesundheit: „Männergesundheitswoche“: Grillworkshops, Holzschnittkurse … – Derwesten.de

„Männergesundheitswoche“: Grillworkshops, Holzschnittkurse, Höhentraining – und Prostata-Untersuchungen

am 26.05.2017 um 18:38 Uhr

Mit diesem Trick will ein bayerisches Dorf Männer gesünder machen

Die Zugspitz-Region in Bayern will Männer gesünder machen – und bietet deshalb eine „Männergesundheitswoche“ an, bei der Grillen, Golfen aber auch Vorsorge-Checks durch eine Arzt auf dem Programm stehen.

Fr, 26.05.2017, 17.07 Uhr

Die Zugspitz-Region in Bayern will Männer gesünder machen – und bietet deshalb eine „Männergesundheitswoche“ an, bei der Grillen, Golfen aber auch Vorsorge-Checks durch eine Arzt auf dem Programm stehen.

Beschreibung anzeigen

  • Bei Garmisch-Partenkirchen findet bald eine „Männergesundheitswoche“ statt
  • Neben Grillworkshops und Holzschnitzkursen gibt es dort auch Vorsorgeuntersuchungen
  • Schau dir dazu unser Video an!

Garmisch-Partenkirchen.  Wir alle kennen es: Männer sind zwar unheimlich melodramatisch, wenn sie einen Schnupfen haben – zum Arzt gehen sie aber nur, wenn es schon fast zu spät ist. In der Zugspitz-Region um Garmisch-Partenkirchen soll damit jetzt Schluss sein.

Dort werden die Männer jetzt nämlich ausgetrickst, damit sie endlich mal einen Check-up über sich ergehen lassen. Während der „Männergesundheitswoche“ gibt es kernige Tätigkeiten wie Grill-Workshops, Höhentraining – und medizinische Untersuchungen. Schau dir dazu unser Video an! (lhel/jr)

Wespenstiche und Co.: Gesundheit: Was tun beim Insektenstich? – Augsburger Allgemeine

Sommer, Sonne, Sonnenschein – doch Wespenstiche und Co. gehören auch zur beliebtesten Jahreszeit dazu. Nicht nur Allergiker sollten besonders bei Wespenstichen genau aufpassen, denn auch für Nicht-Allergiker kann ein Wespenstich die Gesundheit gefährden. Darauf weist das Österreichische Rote Kreuz in einer Mitteilung hin. Vor allem bei Kindern kann es schnell gehen, denn Wespen fühlen sich durch zu schnelle Bewegungen bedroht und stechen zu. Meistens hilft das Kühlen mit Eiswürfeln, doch bei allergischen Reaktionen sollte der Notarzt gerufen werden.

Wespen und Co.: Insektenstiche bei Kindern

Wird ein Kind von einer Biene oder Wespe gestochen, ist das erstmal kein Grund zur Sorge. Es sei denn, die Haut des Kindes reagiert nicht nur an der Einstichstelle, sondern auch woanders.

In dem Fall sollte sich ein Arzt die Hautrötung anschauen, empfiehlt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Stellt der Kinderarzt fest, dass es sich um eine starke allergische Reaktion handelt, müssen die Eltern eventuell künftig ein Notfall-Set dabeihaben. Dieses enthält der Bundesapothekerkammer zufolge in der Regel drei Medikamente: eine Adrenalinspritze, die im Notfall den Kreislauf stabilisiert, ein Antihistaminikum in Form von Tropfen, das die allergische Reaktion bekämpft, sowie Cortison, das abschwellend wirkt und die Immunreaktion sofort dämpft.

Eltern sollten sich die Anwendung der Medikamente vom Kinderarzt genau erklären lassen. Ist der Betroffene schon im Jugendalter, kommt den Kinderärzten zufolge auch eine spezifische Immuntherapie infrage. Dabei wird der Körper über drei bis fünf Jahre hinweg langsam an das Insektengift gewöhnt. Insektengiftallergien gehören zu den häufigsten Allergien bei Kindern.

Wespenstiche können auch für Nicht-Allergikern gefährlich sein

Außerdem können auch Menschen, die bislang nicht allergisch auf etwaige Insektenstiche reagierten,  plötzlich eine Allergie entwickeln. „Das Immunsystem antwortet mit einer übertriebenen Abwehrreaktion auf den fremden Stoff, der durch den Stich in den Körper gelangt“, erklärt Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes Experte. Ein Insektenstich im Halsbereich kann eine Schwellung hervorrufen: „Die Haut rund um die Einstichstelle rötet sich oft und schwillt an“, erklärt der Experte weiter. Ein Insektenstich im Mundbereich kann durch eine Schwellung auch die Atmung erschweren.

Dabei könne es zusätzlich zu den Schwellungen auch zu schweren Kreislaufproblemen kommen. In Folge dessen sind auch Fieber, Erbrechen, Atemnot bis hin zum Kreislaufkollaps möglich.

Nach Insektenstich zunächst Stachel entfernen

Nach einem Insektenstich sollte man zunächst überprüfen, ob der Stachel zu sehen ist und ihn falls nötig vorsichtig mit einer Pinzette entfernen, empfiehlt das Rote Kreuz[1]. Anschließend sollte die Stelle rund um den Insektenstich gekühlt werden, sodass die Schwellung abklingen kann. Bei einem Insektenstich im Halsbereich kann das Lutschen von Eis helfen, einer Zuschwellung der Atemwege vorzubeugen. Doch Dr. Schreiber mahnt: „Sollten Allgemeinsymptome wie Atemnot oder Kollapsigkeit auftreten, unbedingt einen Notruf absetzen.“

Menschen, die bereits über ihre Allergie bei einem Insektenstich Bescheid wissen, haben meist ihre eigenen Notfallmedikamente mit. Als Ersthelfer könne man ihnen bei der Einnahme helfen, meint Dr. Schreiber. AZ

Lesen Sie auch:

Was ist dran am Massensterben? Die Sache mit den Bienen[2]

Wie sich die Insektenstiche unterscheiden – und was hilft[3] 

Fußnoten:

  1. ^ Rote Kreuz (www.augsburger-allgemeine.de)
  2. ^ Was ist dran am Massensterben? Die Sache mit den Bienen (www.augsburger-allgemeine.de)
  3. ^ Wie sich die Insektenstiche unterscheiden – und was hilft (www.augsburger-allgemeine.de)

Wespenstiche und Co.: Was tun beim Insektenstich? – Augsburger Allgemeine

Sommer, Sonne, Sonnenschein – Wespenstiche und Co. gehören auch zur beliebtesten Jahreszeit dazu. Nicht nur Allergiker sollten besonders bei Wespenstichen genau aufpassen, denn auch für Nicht-Allergiker kann ein Wespenstich die Gesundheit gefährden. Darauf weist das Österreichische Rote Kreuz in einer Mitteilung hin. Vor allem bei Kindern kann es schnell gehen, denn Wespen fühlen sich durch zu schnelle Bewegungen bedroht und stechen zu. Meistens hilft das Kühlen mit Eiswürfeln, doch bei allergischen Reaktionen sollte der Notarzt gerufen werden.

Insektenstiche bei Kindern

Wird ein Kind von einer Biene oder Wespe gestochen, ist das erstmal kein Grund zur Sorge. Es sei denn, die Haut des Kindes reagiert nicht nur an der Einstichstelle, sondern auch woanders.

In dem Fall sollte sich ein Arzt die Hautrötung anschauen, empfiehlt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Stellt der Kinderarzt fest, dass es sich um eine starke allergische Reaktion handelt, müssen die Eltern eventuell künftig ein Notfall-Set dabeihaben. Dieses enthält der Bundesapothekerkammer zufolge in der Regel drei Medikamente: eine Adrenalinspritze, die im Notfall den Kreislauf stabilisiert, ein Antihistaminikum in Form von Tropfen, das die allergische Reaktion bekämpft, sowie Cortison, das abschwellend wirkt und die Immunreaktion sofort dämpft.

Eltern sollten sich die Anwendung der Medikamente vom Kinderarzt genau erklären lassen. Ist der Betroffene schon im Jugendalter, kommt den Kinderärzten zufolge auch eine spezifische Immuntherapie infrage. Dabei wird der Körper über drei bis fünf Jahre hinweg langsam an das Insektengift gewöhnt. Insektengiftallergien gehören zu den häufigsten Allergien bei Kindern.

Wespenstiche können auch für Nicht-Allergikern gefährlich sein

Außerdem können auch Menschen, die bislang nicht allergisch auf etwaige Insektenstiche reagierten,  plötzlich eine Allergie entwickeln. „Das Immunsystem antwortet mit einer übertriebenen Abwehrreaktion auf den fremden Stoff, der durch den Stich in den Körper gelangt“, erklärt Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes Experte. Ein Insektenstich im Halsbereich kann eine Schwellung hervorrufen: „Die Haut rund um die Einstichstelle rötet sich oft und schwillt an“, erklärt der Experte weiter. Ein Insektenstich im Mundbereich kann durch eine Schwellung auch die Atmung erschweren.

Dabei könne es zusätzlich zu den Schwellungen auch zu schweren Kreislaufproblemen kommen. In Folge dessen sind auch Fieber, Erbrechen, Atemnot bis hin zum Kreislaufkollaps möglich.

Nach Insektenstich zunächst Stachel entfernen

Nach einem Insektenstich sollte man zunächst überprüfen, ob der Stachel zu sehen ist und ihn falls nötig vorsichtig mit einer Pinzette entfernen, empfiehlt das Rote Kreuz. Anschließend sollte die Stelle rund um den Insektenstich gekühlt werden, sodass die Schwellung abklingen kann. Bei einem Insektenstich im Halsbereich kann das Lutschen von Eis helfen, einer Zuschwellung der Atemwege vorzubeugen. Doch Dr. Schreiber mahnt: „Sollten Allgemeinsymptome wie Atemnot oder Kollapsigkeit auftreten, unbedingt einen Notruf absetzen.“

Menschen, die bereits über ihre Allergie bei einem Insektenstich Bescheid wissen, haben meist ihre eigenen Notfallmedikamente mit. Als Ersthelfer könne man ihnen bei der Einnahme helfen, meint Dr. Schreiber. AZ

Lesen Sie auch:

Was ist dran am Massensterben? Die Sache mit den Bienen[1]

Wie sich die Insektenstiche unterscheiden – und was hilft[2] 

Fußnoten:

  1. ^ Was ist dran am Massensterben? Die Sache mit den Bienen (www.augsburger-allgemeine.de)
  2. ^ Wie sich die Insektenstiche unterscheiden – und was hilft (www.augsburger-allgemeine.de)

Kinderkrankheit – Nicht impfen – ein tödlicher Irrtum – Süddeutsche.de

Noch immer lehnen einige Eltern es ab, ihren Nachwuchs gegen Masern impfen zu lassen. Doch ihre Argumente sind zweifelhaft , denn die Krankheit kann extrem gefährlich werden.

Von Werner Bartens

Angehustet, angesteckt und dann lebensgefährlich erkrankt? Doch nicht hier. Kinderkrankheiten, die tödlich verlaufen? Vielleicht in Afrika, aber nicht in Deutschland. Viele Menschen wähnen sich in hiesigen Breiten in Sicherheit vor tückischen Erregern und bedrohlichen Infektionen. Doch der Eindruck trügt. Wie vergangene Woche bekannt wurde, starb kürzlich in Essen eine 37 Jahre alte Frau trotz intensivmedizinischer Behandlung an Masern[1]. Offenbar war die Frau als Kind einmal geimpft worden, was den damaligen Empfehlungen entsprach. Dies reicht nach heutigem Stand jedoch nicht aus. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt für Kinder zwei Impfungen.

Die Masern werden von Viren übertragen, die das Immunsystem schwächen. Beginnend mit Fieber treten nach drei bis sieben Tagen bräunlich-rosafarbene Hautflecken auf. In der Folge kommt es leichter zu bakteriellen Superinfektionen; am häufigsten zu Mittelohrentzündung, Bronchitis, Lungenentzündung oder Durchfall. „Masern sind aber nicht nur die akute Kinderkrankheit[2] mit typischem Hautausschlag, vielmehr treffen die Viren das wichtigste Organ des Kindes – das Gehirn“, sagt Florian Heinen, Chef der Abteilung für Neurologie und Entwicklungsstörungen am Haunerschen Kinderspital der Uni München. „Masern können akut zur Enzephalitis führen, einer schweren Entzündung des gesamten Gehirns. Die Kinder verlieren das Bewusstsein, haben epileptische Anfälle, können sich nicht mehr bewegen, Körper und Gehirn sind schwer betroffen. Für manche ist der Ausgang tödlich, andere erholen sich komplett.“

Impfung Eine Impf-Pflicht ist falsch

Eine Impf-Pflicht ist falsch[3]

So unverantwortlich es auch ist, Kinder nicht vor vermeidbaren Krankheiten zu schützen – das Recht auf Selbstbestimmung ist wichtig. Kommentar von Kim Björn Becker mehr …[4]

Im Rahmen jeder tausendsten Masernerkrankung kommt es zur gefürchteten akuten Hirnentzündung. Sie beginnt vier bis sieben Tage nach Auftreten der Hautflecken. Bei zehn bis 20 Prozent der Betroffenen endet sie tödlich, bei 20 bis 30 Prozent bleiben geistige oder körperliche Beeinträchtigungen zurück. Noch verheerender ist die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE), eine seltene Spätkomplikation, die erst sechs bis acht Jahre nach der Infektion auftritt. „Masern können nicht nur als dramatische akute Erkrankung das Gehirn des Kindes treffen, sondern es auch schleichend zerstören“, sagt Kinderarzt Heinen. „Diese fürchterliche Komplikation der Masern bedeutet, dass funktionstragendes Hirngewebe durch narbiges Gewebe ersetzt wird – bis zum Verlust der kompletten Gehirnfunktion.“

Zu vier bis elf SSPE-Fällen pro 100 000 Masernerkrankungen kommt es. Das ist zwar insgesamt sehr selten; ein höheres Risiko besteht jedoch bei Kleinkindern unter fünf Jahren. Dieses wird auf 20 bis 60 Fälle pro 100 000 Masernerkrankungen geschätzt. Beginnend mit psychischen Veränderungen geht es den Kindern immer schlechter, sie leiden unter neurologischen Ausfällen. Die Krankheit[5] verläuft stets tödlich. „Die einzige Möglichkeit, eine solche Komplikation zu verhindern, ist die Impfung im frühen Kindesalter“, sagt Heinen. Erst im April hat eine Studie aus England im renommierten Fachmagazin Lancet gezeigt, dass seit Einführung der Impfung 97 Prozent weniger Masern-Enzephalitiden aufgetreten sind. „Das ist ein großartiger Erfolg für die Gesundheit der Kinder und unterstreicht, wie wichtig die vollständige Impfung ist.“

Es ist nicht vernünftig, die Krankheit „durchzumachen“, wie Impfgegner behaupten

Zwar sind die Quoten für die Masernimpfung bei Schulanfängern in der Tendenz steigend, sie liegen in Deutschland bei 96,8 Prozent für die erste und bei 92,8 Prozent für die zweite Impfung. „Trotzdem ist die rechtzeitige Impfung seit Jahren ein Problem“, sagt Susanne Glasmacher vom Robert-Koch-Institut. „So sind viel zu wenige Kinder im Alter von zwei Jahren vollständig gegen die Masern geimpft.“ Für die zweite Impfung der Kinder im Alter von 24 Monaten ist zwar ein starker Aufwärtstrend zu beobachten. Im Geburtsjahrgang 2004 waren nur 59,1 Prozent der Zweijährigen geimpft, vom Geburtsjahrgang 2013 immerhin schon 73,7 Prozent. „Trotzdem ist damit jedes Jahr bei rund 180 000 Zweijährigen in Deutschland ein ausreichender Schutz gegen Masern ungewiss, oder sie sind gar nicht geimpft“, sagte Lothar Wieler, Präsident des RKI, anlässlich der Europäischen Impfwoche. „Das ist ein unhaltbarer Zustand.“

Dass Masernviren immer wieder zu schweren Krankheitsfällen führen, liegt allerdings vor allem an den großen Impflücken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Stiko empfiehlt seit 2010, dass die nach 1970 Geborenen ihren Impfschutz nachholen sollten, wenn in ihrem Impfausweis keine oder nur eine Impfung vermerkt sein sollte. Von den 30- bis 39-Jährigen zum Beispiel haben nur knapp die Hälfte einen Impfschutz vor Masern, das heißt eine oder zwei Impfungen, bekommen. „Das bedeutet eben auch, dass mehr als die Hälfte in dieser Altersgruppe gar nicht geimpft ist“, sagt Glasmacher. Viele Menschen wissen gar nicht um diese Impflücken.