Prostatakrebs: Bestrahlung risikoärmer als OP – NDR.de

Stand: 26.09.2017 10:38 Uhr

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebsart bei Männern und die dritthäufigste Krebstodesursache in den westlichen Industrieländern. Wird Prostatakrebs rechtzeitig erkannt, sind die Heilungschancen groß. Lange Zeit galt die Entfernung der Prostata (Prostatektomie) als Standardtherapie. Studien haben jedoch gezeigt, dass eine Strahlentherapie in bestimmten Fällen ähnlich effektiv ist wie eine Operation. Das Risiko für Nebenwirkungen wie Inkontinenz[1] und Erektionsstörungen erwiesen sich bei der Strahlentherapie als deutlich geringer.

Ein Arzt analysiert das Röntgenbild eines Patienten.

Prostatakrebs: Bestrahlung risikoärmer als OP

Visite26.09.2017 20:15 Uhr Autor/in: Jutta Rosbach

Bei Prostatakrebs ist eine Bestrahlung in bestimmten Fällen ähnlich wirksam wie eine Operation. Das Risiko von Nebenwirkungen wie Inkontinenz und Erektionsstörungen sinkt.

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Wann eine Strahlentherapie sinnvoll ist

Bei Prostatakrebs richtet sich die Auswahl der Therapie danach, wie weit der Tumor zum Zeitpunkt der Diagnose fortgeschritten ist und wie schnell er sich ausbreitet: Ist der Tumor auf die Prostata begrenzt? Hat er bereits umgebendes Gewebe befallen oder Metastasen in anderen Organen gebildet? Auch das Alter und Begleiterkrankungen spielen für die Therapie eine wichtige Rolle. In einigen Fällen muss nicht einmal sofort mit einer Behandlung begonnen werden. Die Strahlentherapie eignet sich nach Expertenmeinung vor allem für ältere Männer.

  • Wenn der Tumor auf die Prostata begrenzt ist und noch keine Metastasen gebildet hat, sind die Heilungschancen bei einer Bestrahlung als Ersttherapie ähnlich wie bei einer Operation.
  • In fortgeschrittenem Stadium kann die Strahlentherapie insbesondere bei Metastasen im Knochenmark dazu beitragen, tumorbedingte Beschwerden zu lindern. Das Ziel ist dann, das Fortschreiten der Erkrankung sowie die Bildung von Metastasen zu verhindern.

Weitere Informationen

In bestimmten Fällen kann eine Strahlentherapie gegen Prostatakrebs helfen. Prof. Robert Hermann hat im Visite-Chat Fragen dazu beantwortet. Das Protokoll zum Nachlesen. mehr[2]

So funktioniert die Strahlentherapie

Bei der sogenannten perkutanen Strahlentherapie wird radioaktive Strahlung von außen durch die Haut direkt auf den Tumor gerichtet. Dadurch werden die Zellkerne der Krebszellen so stark geschädigt, dass sie sich nicht mehr teilen können und die entarteten Zellen zugrunde gehen.

Die Strahlendosis und das Strahlenfeld werden mit dem Computer berechnet. Zur Planung des Strahlenfeldes wird die Prostata mit Hilfe einer Computertomographie vermessen und abgebildet. Die Strahlen werden dann von mehreren Seiten aus genau auf den Tumor gerichtet, sodass möglichst viel umliegendes gesundes Gewebe geschont wird.

Um die einzelnen Strahlendosen möglichst gering zu halten, erfolgt die Bestrahlung in Einzelsitzungen über mehrere Wochen hinweg. Eine Sitzung dauert nur wenige Sekunden bis Minuten.

Nebenwirkungen der Strahlentherapie

Die meisten Männer vertragen die Bestrahlung der Prostata gut. Allerdings ist auch diese Therapie nicht völlig ohne Nebenwirkungen:

  • Zu den akuten Folgen der Bestrahlung gehören Rötungen der Haut, Entzündungen der Schleimhäute der Harnblase, der Harnröhre und des Enddarms. Die Folgen sind Durchfälle und Missempfindungen beim Wasserlassen. Die Beschwerden klingen jedoch nach Ende der Therapie bei den meisten Betroffenen rasch wieder ab.
  • Das Risiko für Inkontinenz und Erektionsstörungen ist deutlich geringer als nach einer radikalen Operation.

Studien haben gezeigt, dass sechs Jahre nach einer Operation 17 Prozent der Operierten inkontinent waren, nach einer Strahlentherapie waren es nur vier Prozent. Und während bei den Operierten nur jeder fünfte eine stabile Erektion hat, ist es bei den Bestrahlten immerhin jeder dritte. Erfahrungsgemäß sind potenzsteigernde Medikamente wie Viagra nach einer Strahlenbehandlung effektiver als nach Operation.

Prostatakrebs frühzeitig erkennen

Zur Früherkennung von Prostatakrebs wird Männern ab dem 45. Lebensjahr eine jährliche Untersuchung empfohlen. Dabei tastet der Arzt die Prostata über den Enddarm ab und ermittelt den Wert des prostataspezifischen Antigens PSA[3] im Blut.

Weitere Informationen

04:24

26.09.2017 20:15 Uhr

Visite

Bei Prostatakrebs ist eine Bestrahlung in bestimmten Fällen ähnlich wirksam wie eine Operation. Prof. Robert Hermann informiert über die schonendere Therapie. Video (04:24 min)[4]

Blick in den OP-Saal während einer Prostataoperation.

Viele Männer jenseits der 50 haben eine vergrößerte Prostata. Für die meisten ist dies eine starke Einschränkung ihrer Lebensqualität. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? mehr[5]

Abstrakte 3D-Darstellung der Prostata. © fotolia Fotograf: magicmine

mit Video

Bei Prostatakrebs sollen schonende OP-Methoden das Risiko für Komplikationen wie Inkontinenz und Impotenz senken. Wie funktionieren die Verfahren? Und wer kann sie nutzen? mehr[6]

Blutprobe im Röhrchen. © Fotolia.com Fotograf: jarun011

mit Video

Ein erhöhter PSA-Wert kann auf Prostatakrebs hindeuten. Männer sollten sich ab dem 45. Lebensjahr testen lassen, um bösartige Tumore der Prostata frühzeitig zu erkennen. mehr[7]

Abstrakte 3D-Darstellung der Prostata. © fotolia Fotograf: magicmine

mit Video

Nach einer radikalen Entfernung der Prostata kann jeder zweite Mann den Urin nicht mehr halten. In vielen Fällen lässt sich der Harnverlust lindern oder sogar stoppen. mehr[8]

Interviewpartner

Prof. Dr. Robert M. Hermann
Facharzt für Strahlentherapie
Leiter des Zentrums für Strahlentherapie und Radioonkologie
Ärztehaus an der Ammerlandklinik
Mozartstr. 30, 26655 Westerstede
Tel. (04488) 50 6666
Internet: www.strahlentherapie-westerstede.com[9]
E-Mail: hermann@strahlentherapie-westerstede.com

Prof. Dr. Thorsten Schlomm, Facharzt für Urologie
Leitender Arzt der Martini-Klinik am UKE
Martinistr. 52, 20246 Hamburg
Tel. (040) 7410 513 00, Fax: (040) 7410 513 15
Internet: www.martini-klinik.de[10]

Weitere Informationen:
Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.
Thomas-Mann-Straße 40, 53111 Bonn
Tel. (0228) 338 89-500, Fax (0228) 338 89-510
Beratungshotline (0800) 70 80 123
Internet: www.prostatakrebs-bps.de[11]

Deutsche Krebshilfe e. V.
Buschstraße 32, 53113 Bonn
Tel. (0228) 729 90-0, Fax (0228) 729 90-11
Internet: www.krebshilfe.de[12]

Krebsinformationsdienst (KID)
Deutsches Krebsforschungszentrum
Tel. (0800) 420 30 40 (8-20 Uhr, kostenlos aus dem deutschen Festnetz)
Internet: www.krebsinformationsdienst.de[13]

Dieses Thema im Programm:

Visite | 26.09.2017 | 20:15 Uhr

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Prostatakrebs: Bestrahlung risikoärmer als OP – NDR.de

Stand: 26.09.2017 10:38 Uhr

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebsart bei Männern und die dritthäufigste Krebstodesursache in den westlichen Industrieländern. Wird Prostatakrebs rechtzeitig erkannt, sind die Heilungschancen groß. Lange Zeit galt die Entfernung der Prostata (Prostatektomie) als Standardtherapie. Studien haben jedoch gezeigt, dass eine Strahlentherapie in bestimmten Fällen ähnlich effektiv ist wie eine Operation. Das Risiko für Nebenwirkungen wie Inkontinenz[1] und Erektionsstörungen erwiesen sich bei der Strahlentherapie als deutlich geringer.

Wann eine Strahlentherapie sinnvoll ist

Bei Prostatakrebs richtet sich die Auswahl der Therapie danach, wie weit der Tumor zum Zeitpunkt der Diagnose fortgeschritten ist und wie schnell er sich ausbreitet: Ist der Tumor auf die Prostata begrenzt? Hat er bereits umgebendes Gewebe befallen oder Metastasen in anderen Organen gebildet? Auch das Alter und Begleiterkrankungen spielen für die Therapie eine wichtige Rolle. In einigen Fällen muss nicht einmal sofort mit einer Behandlung begonnen werden. Die Strahlentherapie eignet sich nach Expertenmeinung vor allem für ältere Männer.

  • Wenn der Tumor auf die Prostata begrenzt ist und noch keine Metastasen gebildet hat, sind die Heilungschancen bei einer Bestrahlung als Ersttherapie ähnlich wie bei einer Operation.
  • In fortgeschrittenem Stadium kann die Strahlentherapie insbesondere bei Metastasen im Knochenmark dazu beitragen, tumorbedingte Beschwerden zu lindern. Das Ziel ist dann, das Fortschreiten der Erkrankung sowie die Bildung von Metastasen zu verhindern.

Weitere Informationen

Abstrakte 3D-Darstellung der Prostata. © fotolia Fotograf: magicmine

26.09.2017 20:15 Uhr

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Stellen Sie Strahlentherapeut Prof. Robert Hermann Ihre Fragen zum Thema Prostatakrebs. Der Chat beginnt am 26. September etwa um 20.30 Uhr und dauert 30 bis 45 Minuten. mehr[2]

So funktioniert die Strahlentherapie

Bei der sogenannten perkutanen Strahlentherapie wird radioaktive Strahlung von außen durch die Haut direkt auf den Tumor gerichtet. Dadurch werden die Zellkerne der Krebszellen so stark geschädigt, dass sie sich nicht mehr teilen können und die entarteten Zellen zugrunde gehen.

Die Strahlendosis und das Strahlenfeld werden mit dem Computer berechnet. Zur Planung des Strahlenfeldes wird die Prostata mit Hilfe einer Computertomographie vermessen und abgebildet. Die Strahlen werden dann von mehreren Seiten aus genau auf den Tumor gerichtet, sodass möglichst viel umliegendes gesundes Gewebe geschont wird.

Um die einzelnen Strahlendosen möglichst gering zu halten, erfolgt die Bestrahlung in Einzelsitzungen über mehrere Wochen hinweg. Eine Sitzung dauert nur wenige Sekunden bis Minuten.

Nebenwirkungen der Strahlentherapie

Die meisten Männer vertragen die Bestrahlung der Prostata gut. Allerdings ist auch diese Therapie nicht völlig ohne Nebenwirkungen:

  • Zu den akuten Folgen der Bestrahlung gehören Rötungen der Haut, Entzündungen der Schleimhäute der Harnblase, der Harnröhre und des Enddarms. Die Folgen sind Durchfälle und Missempfindungen beim Wasserlassen. Die Beschwerden klingen jedoch nach Ende der Therapie bei den meisten Betroffenen rasch wieder ab.
  • Das Risiko für Inkontinenz und Erektionsstörungen ist deutlich geringer als nach einer radikalen Operation.

Studien haben gezeigt, dass sechs Jahre nach einer Operation 17 Prozent der Operierten inkontinent waren, nach einer Strahlentherapie waren es nur vier Prozent. Und während bei den Operierten nur jeder fünfte eine stabile Erektion hat, ist es bei den Bestrahlten immerhin jeder dritte. Erfahrungsgemäß sind potenzsteigernde Medikamente wie Viagra nach einer Strahlenbehandlung effektiver als nach Operation.

Prostatakrebs frühzeitig erkennen

Zur Früherkennung von Prostatakrebs wird Männern ab dem 45. Lebensjahr eine jährliche Untersuchung empfohlen. Dabei tastet der Arzt die Prostata über den Enddarm ab und ermittelt den Wert des prostataspezifischen Antigens PSA[3] im Blut.

Weitere Informationen

Blick in den OP-Saal während einer Prostataoperation.

Viele Männer jenseits der 50 haben eine vergrößerte Prostata. Für die meisten ist dies eine starke Einschränkung ihrer Lebensqualität. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? mehr[4]

Abstrakte 3D-Darstellung der Prostata. © fotolia Fotograf: magicmine

mit Video

Bei Prostatakrebs sollen schonende OP-Methoden das Risiko für Komplikationen wie Inkontinenz und Impotenz senken. Wie funktionieren die Verfahren? Und wer kann sie nutzen? mehr[5]

Blutprobe im Röhrchen. © Fotolia.com Fotograf: jarun011

mit Video

Ein erhöhter PSA-Wert kann auf Prostatakrebs hindeuten. Männer sollten sich ab dem 45. Lebensjahr testen lassen, um bösartige Tumore der Prostata frühzeitig zu erkennen. mehr[6]

Abstrakte 3D-Darstellung der Prostata. © fotolia Fotograf: magicmine

mit Video

Nach einer radikalen Entfernung der Prostata kann jeder zweite Mann den Urin nicht mehr halten. In vielen Fällen lässt sich der Harnverlust lindern oder sogar stoppen. mehr[7]

Dieses Thema im Programm:

Visite | 26.09.2017 | 20:15 Uhr

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Quelle:

www.ndr.de

Wirksam gegen schwarzen Hautkrebs – SWR Aktuell

Immuntherapien gegen schwarzen Hautkrebs wirken bei zwei Drittel aller Patienten und können dort die Chemotherapie ersetzen.

Das ist das Fazit des jüngsten Hautkrebskongresses in Mainz. Bisher wird in der Regel mit Chemotherapie, Bestrahlung und Operationen gegen den Krebs gekämpft. Seid wenigen Jahren wird auch daran geforscht, das eigene Immunsystem gegen den Krebs in Stellung zu bringen.

Immuntherapie nennt sich diese recht junge Methode, die bisher noch recht umstritten war. Auf dem deutschen Hautkrebskongress in Mainz werden seit gestern Forschungsergebnisse dazu diskutiert und das Fazit lautet: Immuntherapie wirkt vor allem bei schwarzem Hautkrebs – bei zwei Drittel der Patienten kann sie eine Chemotherapie ersetzen.

Das liegt daran, dass die körpereigenen Abwehrzellen die Tumorzellen vom schwarzem Hautkrebs besonders gut von dem gesunden Gewebe unterscheiden können. Bei Behandlung wird das Immunsystem eines Patienten alle zwei bis drei Wochen durch bestimmte Medikamente so stark angeregt, dass es auch gegen die Tumorzellen des schwarzen Hautkrebses vorgeht und diese angreift. Allerdings wird hier das gesamte Immunsystem aktiviert. Nebenwirkungen sind daher möglich. Das kräftig aktivierte Immunsystem kann sich auch gegen gesundes Gewebe richten: Entzündungen vom Enddarm, der Leber und von Weichgeweben sind die Folge. Trotzdem nehmen viele Patienten das lieber in Kauf als eine Chemotherapie.

Für den Leiter des Hautkrebskongresses , Prof. Stephan Grabbe von der Universitätsklinik Mainz, ist der schwarze Hautkrebs das Versuchskaninchen der Wissenschaft in Bezug auf die neuen Immuntherapien. Seit 2011 gibt es Immuntherapiemedikamente, die ständig neu angepasst werden. Grabbe findet: „Die Therapie ist hervorragend wirksam“. Zwei Drittel der Patienten mit schwarzen Hautkrebs konnten erfolgreich mit einer Immuntherapie behandelt werden. In der Regel wird eine langfristige Stabilisierung oder sogar der Rückgang der Tumorzellen erreicht.

Die Wirksamkeit einer Immuntherapie wird mittlerweile bei fast allen Krebsarten getestet. Doch nicht überall ist sie gleich wirksam: je mehr Mutationen ein Tumor hat, desto besser kann er durch ein aktiviertes Immunsystem erkannt und bekämpft werden. Tumore, die durch krebserregende Substanzen entstehen, haben besonders viele Mutationen. Deshalb sind Krebserkrankungen wie der durch Rauchen bedingte Lungenkrebs oder eben durch Sonne hervorgerufener Hautkrebs besonders gut durch Immuntherapien behandelbar.

SWR2 Impuls Interview mit Professor Stephan Grabbe, Online Anja Braun

Stand: 22.9.2017, 14.17 Uhr

Quelle:

www.swr.de

Mann mit Crystal im Hintern erwischt – TAG24

Insgesamt schmuggelte der Vogtländer vier Gramm Crystal in seinem Hintern. Insgesamt schmuggelte der Vogtländer vier Gramm Crystal in seinem Hintern.

Johanngeorgenstadt – Schon wieder! Ein 35-Jähriger glaubte wohl, ein sicheres Versteck für seine Drogen gefunden zu haben, die Polizei entdeckte das Crystal trotzdem.[1]

Am Mittwochnachmittag kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen 35-Jährigen, der von Tschechien kommend in Johanngeorgenstadt die Grenze überquerte.

Bei der Überprüfung der Personalien entdeckten, die Beamten, dass der Mann bereits mit dem Betäubungsmittelgesetz in Konflikt geraten war und auch ein Schnelltest vor Ort reagierte Positiv.

„Im Rahmen der anschließenden Durchsuchung gab er diese dann freiwillig heraus – er hatte das Quantum in einem Kondom im Enddarm versteckt“, teilte die Bundespolizei mit.

Insgesamt hatte der Vogtländer vier Gramm Crystal in seinem Po versteckt.

Quelle:

www.tag24.de

Fußnoten:

  1. ^ Versteck (www.tag24.de)

BPOLI KLT: 35-Jähriger holt Crystal im Darm von Tschechien nach Deutschland – Presseportal.de (Pressemitteilung)

Johanngeorgenstadt (ots) – Am gestrigen Nachmittag stellten Beamte der gemeinsamen Fahndungsgruppe von Bundes- und Landespolizei in Johanngeorgenstadt bei einem 35-jährigen Mann aus dem Vogtlandkreis reichlich 4 Gramm Crystal sicher und erstatteten Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der Beschuldigte hatte zuvor die Grenze aus Tschechien kommend passiert. Die Überprüfung seiner Personaldaten im polizeilichen Datenbestand lieferte den Einsatzkräften die Erkenntnis, dass der Vogtländer bereits mit dem Betäubungsmittelgesetz in Konflikt geraten war. Auch ein vor Ort durchgeführter freiwilliger Schnelltest reagierte positiv und stützte die Vermutung der Beamten, dass die Person Betäubungsmittel dabei hat. Im Rahmen der anschließenden Durchsuchung gab er diese dann freiwillig heraus – er hatte das Quantum in einem Kondom im Enddarm versteckt. Die weitere Bearbeitung dieser Straftat übernahmen Zollbeamte vor Ort.

Rückfragen bitte an:

Eckhard Fiedler
Bundespolizeiinspektion Klingenthal
Mobil: 0151/649 748 47
E-Mail: bpoli.klingenthal.controlling@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: https://twitter.com/bpol_pir[1][2][3]

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Klingenthal, übermittelt durch news aktuell

Fußnoten:

  1. ^ bpoli.klingenthal.controlling@polizei.bund.de (www.presseportal.de)
  2. ^ http://www.bundespolizei.de (www.bundespolizei.de)
  3. ^ https://twitter.com/bpol_pir (twitter.com)

Penis steckte in zu kleiner Hantelscheibe fest – Befreiung erst nach … – Heilpraxisnet.de

Das beste Stück steckte fest- Die Feuerwehr musste den Patienten befreien
Wie heikel so mancher Einsatz der Feuerwehr sein kann, zeigt eine Meldung der etwas anderen Art, die am Freitagmorgen, in der Leitstelle einging. Nachdem sich ein junger Mann in Worms nicht selbst aus dem Dilemma befreien konnte, rief er den Notarzt. Doch dieser konnte trotz zahlreicher Befreiungstricks dem Mann nicht helfen. Deshalb wurde die Feuerwehr dem doch für den Betroffenen peinlichen Unfall hinzugezogen. Die Rettungskräfte mussten den Mann befreien, was auch nach einem langen Einsatz gelang, ohne das „beste Stück“ zu verletzen.

Der Mann konnte nach einem Einsatz von 3 Stunden befreit werden. Hierfür wurde die Hantelscheibe in einzelne Stücke geteilt. Die Einsatzkräfte mahnen: „Bitte nicht nachmachen!“ Bild: Feuerwehr Worms

Der Patient war mit seinem Glied in dem Loch einer 2,5 Kilogramm schweren Hantelscheibe steckengeblieben. Er konnte sein Geschlechtsteil nicht mehr aus eigener Kraft und eigenem Geschick befreien. Zudem schwoll es bereits an. Vom Ort des Geschehens wurde der Mann bereits in eine Klinik in Worms verbracht. „Die Ärzte kamen mit ihren Mitteln nicht mehr weiter“, so der Einsatzleiter Steffen Volk. „Deshalb rückten wir an“. Als die Feuerwehr im Krankenhaus eintraf, war der Mann bereits in eine Narkose versetzt. Mit Hilfe vom Trennschleifer, einer Vibrationssäge und einem hydraulischem Rettungsgerät konnte das Hantelgewicht nach guten drei Stunden entfernt werden. Das gute Stück wurde dabei nicht weiter verletzt und konnte vollständig erhalten gerettet werden.

Wie es zu dem Unglück kam, ist nicht bekannt. Möglich sei eine spezielle Praktik oder eine Art Training. Darüber wollte sich der Betroffene offenbar zunächst nicht einlassen. „Bitte solche Aktionen nicht nachmachen!“, warnte die Feuerwehr dazu auf der eigenen Facebook-Seite. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr und ein Feuerwehrmann der freiwilligen Einheit Stadtmitte.

Erst in der vergangenen Woche wurde eine andere Kuriosität[1] öffentlich. In einer chinesischen Klinik staunten die Chirurgen, als sie ein komplett erhaltenes Glas in dem Enddarm eines Mann fanden. Nach einer langen Operation konnte das Glas aus dem Darm geholt werden, ohne dass es beschädigt wurde. Währe es zerborsten, hätte es die Darmwände einreißen können. (sb)

Fußnoten:

  1. ^ eine andere Kuriosität (www.heilpraxisnet.de)

Der Penis steckte in Hantelscheibe fest – Befreiung erst nach stundenlangem … – Heilpraxisnet.de

Das beste Stück steckte fest- Die Feuerwehr musste den Patienten befreien
Wie heikel so mancher Einsatz der Feuerwehr sein kann, zeigt eine Meldung der etwas anderen Art, die am Freitagmorgen, in der Leitstelle einging. Nachdem sich ein junger Mann in Worms nicht selbst aus dem Dilemma befreien konnte, rief er den Notarzt. Doch dieser konnte trotz zahlreicher Befreiungstricks dem Mann nicht helfen. Deshalb wurde die Feuerwehr dem doch für den Betroffenen peinlichen Unfall hinzugezogen. Die Rettungskräfte mussten den Mann befreien, was auch nach einem langen Einsatz gelang, ohne das „beste Stück“ zu verletzen.

Der Mann konnte nach einem Einsatz von 3 Stunden befreit werden. Hierfür wurde die Hantelscheibe in einzelne Stücke geteilt. Die Einsatzkräfte mahnen: „Bitte nicht nachmachen!“ Bild: Feuerwehr Worms

Der Patient war mit seinem Glied in dem Loch einer 2,5 Kilogramm schweren Hantelscheibe steckengeblieben. Er konnte sein Geschlechtsteil nicht mehr aus eigener Kraft und eigenem Geschick befreien. Zudem schwoll es bereits an. Vom Ort des Geschehens wurde der Mann bereits in eine Klinik in Worms verbracht. „Die Ärzte kamen mit ihren Mitteln nicht mehr weiter“, so der Einsatzleiter Steffen Volk. „Deshalb rückten wir an“. Als die Feuerwehr im Krankenhaus eintraf, war der Mann bereits in eine Narkose versetzt. Mit Hilfe vom Trennschleifer, einer Vibrationssäge und einem hydraulischem Rettungsgerät konnte das Hantelgewicht nach guten drei Stunden entfernt werden. Das gute Stück wurde dabei nicht weiter verletzt und konnte vollständig erhalten gerettet werden.

Wie es zu dem Unglück kam, ist nicht bekannt. Möglich sei eine spezielle Praktik oder eine Art Training. Darüber wollte sich der Betroffene offenbar zunächst nicht einlassen. „Bitte solche Aktionen nicht nachmachen!“, warnte die Feuerwehr dazu auf der eigenen Facebook-Seite. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr und ein Feuerwehrmann der freiwilligen Einheit Stadtmitte.

Erst in der vergangenen Woche wurde eine andere Kuriosität[1] öffentlich. In einer chinesischen Klinik staunten die Chirurgen, als sie ein komplett erhaltenes Glas in dem Enddarm eines Mann fanden. Nach einer langen Operation konnte das Glas aus dem Darm geholt werden, ohne dass es beschädigt wurde. Währe es zerborsten, hätte es die Darmwände einreißen können. (sb)

Fußnoten:

  1. ^ eine andere Kuriosität (www.heilpraxisnet.de)