FC Bayern hadern mit Unparteiischen: Lewandowski-Berater: „Schiri ist … – FOCUS Online

Nur ein Punkt für die Bayern gegen Mainz. Dass es nicht mehr wurden, lag wohl auch an einem nicht gegebenen Elfmeter nach einem Foul an Robert Lewandowski. Der Berater des Münchner Stürmers regt sich mächtig auf.

Beim Champions-League-Aus gegen Madrid haderten die Bayern mit dem Schiedsrichter. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sprach sogar wörtlich davon, „beschissen“ worden zu sein.

Vier Tage später gibt es wieder Schiri-Ärger bei den Münchnern. Beim enttäuschenden 2:2 gegen Mainz wird den Bayern ein klarer Elfmeter bei einem Foul von Mainz-Verteidiger Alexander Hack an Robert Lewandowski verwehrt.

Diesmal bleiben die Bayern ruhig. Doch Lewandowskis Berater Maik Barthel regt sich über Twitter mächtig auf und schreibt: „Rot und 11 Meter wieder ist dem Schiedsrichter die Gesundheit des Spielers egal.“

Mit seinem Wort „wieder“ spielt der Berater wohl auf Bayerns Spiel gegen Dortmund vor wenigen Wochen an.

Damals hatte sich Lewandowski nach einem Foul von BVB-Torwart Bürki verletzt und Barthel gesagt: „Man hatte das Gefühl, dass Dortmund Robert mit allen Mitteln raustreten wollte.“ Die gute Nachricht: Diesmal blieb Lewandowski unverletzt.

Quelle:

www.focus.de

Das sagt Ihr Stuhlgang über Ihre Gesundheit aus – freundin

Ab und zu sollten Sie nach dem Stuhlgang einen Blick in die Toilette werfen. Die Form und Farbe unseres großen Geschäfts sagt nämlich Wichtiges über die Gesundheit aus

Wenn wir auf die Toilette gehen, löst sich der Körper von Abfall, den er nicht mehr braucht. Zugegeben, es gibt schöneren Themen, als sich mit seinen Hinterlassenschaften zu beschäftigen. Dennoch ist es wichtig zu wissen, was die Form und Farbe des Stuhlgangs zu bedeuten hat. Das gibt nämlich Aufschluss darüber, ob in unserem Körper alles in Ordnung ist.

Die Struktur

Länglich

So sollte es sein! Wenn Ihr Stuhl eine längliche Form hat, in einem Stück den Körper verlässt und eher weich ist, deutet das auf einwandfreie Gesundheit hin.

Kleine Kugeln

Sie sollten mehr trinken! Wenn Sie Ihr Stuhl an kleine Hasenköttel erinnert, braucht Ihr Körper Ballaststoffe und Wasser. Darmkeime spalten lösliche Ballaststoffe nämlich auf und nutzen sie als Energiequelle. Ballaststoffe verbessern außerdem Blutzucker- und Cholesterinwerte. Probieren Sie doch mal, Brot, Reis und Nudeln in der Vollkornvariante[1] zu essen. Sie werden merken, wie sich Ihr Stuhl verändert.

Flüssig

Durchfall ist ein Hinweis auf eine Infektion, die Ihr Körper auf schnelle Art bekämpfen möchte. Das kann eine langwierige Krippe sein, aber auch nur eine kleine Magenverstimmung. Jetzt ist es wichtig, dass Sie viel Wasser zu sich nehmen, um die verlorene Flüssigkeit wieder aufzunehmen. Sollte sich der Zustand nach drei Tagen nicht bessern, suchen Sie einen Arzt auf.

Weich

Wenn Ihr Kot eine weiche Konsistenz hat und am Toilettenrand haftet, sind zu viel Öle in Ihrem Körper. Das bedeutet, dass der Körper Fette nicht richtig absorbiert. Gründe dafür können Krankheiten wie eine Bauchspeicheldrüsenentzündung sein. Falls sich nach einigen Tagen nichts ändern sollte, gehen Sie bitte zum Arzt.

Die Farbe

Braun

Alles in Ordnung. Eine braune Färbung ist ganz natürlich und entsteht durch die Gallenflüssigkeit, die in der Leber produziert wird.

Grün

Kein Grund zur Sorge. Es kann sein, dass Ihr Essen einfach etwas zu schnell durch den Darm wandert oder Sie grüne Lebensmittel wie Spinat, Kräuter oder aber Lebensmittelfarbe zu sich genommen haben.

Gelb

Kommt eine fettige, unangenehm faul riechende Konsistenz hinzu, befinden sich zu viele Fette in Ihrem Körper. Das kann an einer mangelhaften Aufnahme von Substraten aus dem bereits verdauten Speisebrei liegen. Auslöser kann eine Infektion im Bauchbereich sein. Auch hier sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Schwarz

Wenn Sie Medikamente oder Vitamine zu sich nehmen, die Eisen enthalten, ist die dunkle Farbe ganz normal. Falls dem nicht so ist, sollten Sie unbedingt zum Arzt. Denn ein weiteres Zeichen kann eine innere Blutung sein, die beispielsweise von einem Geschwür oder durch Krebs verursacht wird.

Helle Farbe

Wenn Ihr Stuhl hell gefärbt ist, kann es sein, dass Ihr Gallengang blockiert ist. Grund dafür können zum Beispiel Gallensteine sein, die unter anderem durch eine ballaststoffarme und kohlenhydratreiche Ernährung entstehen können. Hinzu kommt meistens Übelkeit und ein Völlegefühl im oberen Bauch. Bitte zum Arzt gehen.

Rot

Wenn Sie nicht gerade Ihre Periode haben, sollten Sie umgehend zum Arzt gehen. Denn ein roter Stuhlgang ist ein Indiz für Blut im Darm, das unter anderem durch ein Krebsgeschwür verursacht werden kann.

Auch die Farbe Ihres Urins sollten Sie von Zeit zu Zeit checken. Welche Farbe was bedeutet? Das steht hier.[2]

Wie oft sollte man zur Toilette gehen?

Das ist bei Jedem unterschiedlich. Manche Menschen erledigen Ihr Geschäft mehrmals täglich, manche nur alle zwei Tage. Wenn Sie allerdings länger als drei Tage nicht zur Toilette gehen können und wenn sich Ihr Bauch verhärtet, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt.

Diese Lebensmittel sorgen übrigens dafür, dass Sie nachts auf die Toilette müssen.[3]

Wie sorgt man für einen gesunden Stuhlgang?

Nehmen Sie ballaststoffreiche Nahrung zu sich und bewegen Sie sich regelmäßig. Es ist außerdem enorm wichtig, genug zu trinken[4] (mindestens zwei Liter Wasser pro Tag). Denn nur wenn der Dickdarm genügend Flüssigkeit abbekommt, kann er den Kot optimal transportieren. Wenn Sie regelmäßig Probleme mit dem Stuhlgang haben, versuchen Sie Ihre Ernährung etwas umzustellen.

Wann sollte man zum Arzt?

Wenn Sie zum ersten Mal etwas Außergewöhnliches in Ihrem Stuhl entdecken, machen Sie sich keine Sorgen. Wenn das Problem bestehen bleibt oder regelmäßig auftritt, sollten Sie zum Arzt gehen. Meistens macht Ihnen Ihr Körper aber deutlich klar, wenn es ihm nicht gut geht.

Noch ein Tipp: Legen Sie bitte niemals Ihre Toilette mit Klopapier aus. Das könnte Ihrer Gesundheit schaden.[5]

Gesundheit – WHO sieht dringenden Handlungsbedarf bei Hepatitis – Süddeutsche.de

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Genf (dpa) – Die Weltgesundheitsorganisation ist alarmiert angesichts von Abermillionen Hepatitis-Kranken, die nicht von ihrer Infektion wissen. Rund 325 Millionen Menschen sind nach WHO-Schätzungen mit chronischer Hepatitis B oder Hepatitis C infiziert – aber nur ein Bruchteil von ihnen weiß das. Wenn die Menschen nicht behandelt würden, seien sie in Lebensgefahr, sagte Gottfried Hirnschall, der Leiter des WHO-Hepatitis-Programms. Die Leberentzündung Hepatitis kann zu tödlichem Leberkrebs führen.

Gesundheit: 12. Europäische Impfwoche startet: Mehr Masern-Fälle – FOCUS Online

Die 12. Europäische Impfwoche startet am kommenden Montag (24. April) unter dem Motto „Impfungen wirken“.

In Hessen wollen dabei unter anderem die Landesapothekerkammer und das Gesundheitsamt in Frankfurt[1] Menschen für die Bedeutung von Impfungen sensibilisieren. Im Fokus stehen beispielsweise die Masern[2], die Zahl der Fälle steigt. Zuletzt sprach Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) von bislang 83 registrierten Fällen in Hessen in diesem Jahr. Anfang März hatte die Zahl noch bei 60 gelegen. Die Apothekerkammer und das Gesundheitsamt warnen, obwohl Schutzimpfungen zu den wirksamsten präventiven Maßnahmen zählten, seien Masern und Keuchhusten wieder auf dem Vormarsch. Während der Europäischen Impfwoche können sich Hessen bei einem „Impfpass-Check“ in Apotheken[3] beraten lassen. Es werde über neue Schutzimpfungen sowie notwendige Auffrischungen informiert, betonte die Präsidentin der Landesapothekerkammer, Ursula Funke. Auch die Abteilung Kinder- und Jugendmedizin des Frankfurter Gesundheitsamtes bietet vom 24. bis zum 28. April vormittags eine unverbindliche Beratung für Eltern an, die ihre Kinder zur Einschulungsuntersuchung begleiten.

Quelle:

www.focus.de

Fußnoten:

  1. ^ Mehr zu Frankfurt (www.focus.de)
  2. ^ Mehr zu die Masern (www.focus.de)
  3. ^ Mehr zu Apotheken (www.focus.de)

Gesundheit: Ziehen oder veröden: Besenreiser und Krampfadern loswerden – FOCUS Online

Sichtbare Äderchen an den Beinen sehen unschön aus, müssen aber nicht gefährlich sein. Wie unterscheidet man die harmlosen von den behandlungsbedürftigen? Und was tun Ärzte, um sie zu entfernen?

Rohe Kartoffeln oder unreife Tomaten – durchs Netz geistern alle möglichen vermeintlichen Mittel gegen erweiterte Hautgefäße, sogenannte Besenreiser. Nur helfen sie nicht, stellt Guido Bruning klar.

Er ist Venenspezialist am Hamburger Krankenhaus Tabea. „Besenreiser kann man nicht selbst behandeln“, sagt er. Wer sie loswerden möchte, muss zum Arzt gehen. Notwendig ist das allerdings nicht. Besenreiser sind nicht gefährlich. „Es handelt sich um ein rein kosmetisches Problem“, sagt Bruning. Bei der Behandlung pikst der Arzt die erweiterten Blutgefäße in Beinen an und spritzt ein Verödungsmittel hinein. Drei bis vier Sitzungen sind notwendig, um die blauen Äderchen zum Verschwinden zu bringen. Jede Sitzung kostet Bruning zufolge zwischen 40 und 100 Euro. Die Krankenkassen bezahlen das nicht.

Anders sieht es bei Krampfadern aus. Das sind erweiterte Beinvenen, die man von außen gut ertasten kann und die sich an den Beinen hinaufschlängeln. Im Gegensatz zu Besenreisern gehen sie auf einen Klappenschaden in den Venen zurück.

Normalerweise werden die Venen von der Muskel-Waden-Pumpe angeregt, das nach unten fließende Blut wieder in Richtung Herz zu befördern. Sind die zugehörigen Ventile – die Venenklappen – jedoch nicht mehr richtig dicht, fließt das Blut wieder zurück. Zudem leiern die Venen aus. „Ob eins das andere bedingt, also die beschädigten Klappen die Venen ausleiern oder ob beides zugleich passiert, wissen wir noch nicht“, erklärt Bruning.

Krampfadern sollten behandelt werden, weil sonst chronische Wunden entstehen können, die nicht mehr verheilen. „Der Patient kann Kompressionsstrümpfe tragen.“ So wird die Transportkapazität in den Venen durch einen äußeren Reiz erhöht.

Mit örtlicher Betäubung und einem kleinen Schnitt in der Leiste kann ein Venenspezialist die betroffene Hauptvene auch herausziehen. „Die dritte Möglichkeit besteht darin, die Vene „durchzukochen“.“ Dafür wird unterhalb des Knies ein Katheder in die Vene geschoben. Anschließend wird sie mit Strom oder Licht erwärmt. Danach stirbt das Gewebe ab. Wird der Eingriff – egal, ob mit einem Schnitt oder Katheder – gut durchgeführt, kommen Krampfadern laut Bruning selten wieder. Woran man einen guten Operateur erkennt? Bruning rät, dort hinzugehen, wo der Eingriff häufig durchgeführt wird.

Vorbeugen lässt sich weder bezüglich Besenreisern noch Krampfadern. Ärzte gehen davon aus, dass die Entstehung genetisch bedingt ist. Mit Spaziergängen kann man allerdings den Rückfluss des Blutes etwas ankurbeln. Und wer schon Besenreiser oder Krampfadern hat, sollte nicht unbedingt drei Mal in der Woche in die Sauna gehen. Dabei werden die Blutgefäße zusätzlich weit gestellt.

Quelle:

www.focus.de

Fußnoten:

  1. ^ Mehr zu Thrombosen (www.focus.de)

Gesundheit: DocMorris muss Automatenapotheke schließen – FOCUS Online

Hüffenhardt (dpa) – Der Versandhändler DocMorris muss seine umstrittene Automatenapotheke in Baden-Württemberg schon nach gut 48 Stunden wieder schließen.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe habe wegen Verstößen gegen gesetzliche Auflagen so entschieden, sagte ein Behördensprecher, ohne zunächst weitere Details zu nennen. DocMorris hatte die lang geplante Abgabestelle von Arzneimitteln in Hüffenhardt in Baden-Württemberg am Mittwochnachmittag eröffnet. Die Apotheke[1] in dem 2000-Seelen-Dorf war 2015 geschlossen worden, weil sich kein Nachfolger fand.

Nach dem Plan sollten online bestellte Arzneimittel in die von DocMorris gemieteten Räume geliefert werden. Die Beratung sollte per Videochat erfolgen. DocMorris-Personal in den Niederlanden[2] hätte per Knopfdruck das Medikament freigegeben, das dann in Hüffenhardt aus dem Automaten gefallen wäre. Kein Apotheker, sondern ein Manager hätte es dann vor Ort an den Kunden übergeben.

Beim Regierungspräsidium hatte der Versandhändler entsprechend nur ein Arzneimittellager angezeigt. DocMorris hatte damit versucht, das für ihn geltende Apothekenverbot in Deutschland zu umgehen: Wegen des sogenannten „Fremdbesitzverbots“ sind Apothekenketten von Unternehmen untersagt. Die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg hielt das Vorgehen für unzulässig.

DocMorris will sich nicht sofort geschlagen geben. „Wir glauben weiterhin, dass man in Deutschland digitale Projekte zum Wohle aller umsetzen kann“, sagte Geschäftsführer Olaf Heinrich.

Quelle:

www.focus.de

Fußnoten:

  1. ^ Mehr zu Apotheke (www.focus.de)
  2. ^ Mehr zu Niederlanden (www.focus.de)

Pflege – 80 000 Pflegebedürftige mehr – Süddeutsche.de

Die Pflegereform führt zu einem Anstieg bei Personen, die Leistungen beziehen. In den kommenden Jahren könnten Tausende Fachkräfte fehlen.

Von Kim Björn Becker und Kristiana Ludwig

Die zum Jahresbeginn in Kraft getretene Pflegereform hat dazu geführt, dass in den ersten drei Monaten des Jahres etwa 80 000 Menschen mehr als sonst erstmals Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung bekommen haben. Das hat der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) am Freitag in Berlin bei seiner 100-Tage-Bilanz mitgeteilt.

Im Zuge der Reform wurden die bisherigen drei Pflegestufen abgeschafft und durch fünf Pflegegrade ersetzt. Zudem prüfen die MDK-Gutachter seitdem nach einem anderen System, ob ein Antragsteller pflegebedürftig ist oder nicht. Eine der größten Neuerungen ist, dass nun nicht mehr der Zeitaufwand für die Pflege[1] gemessen wird. Erfasst wird stattdessen, wie selbständig jemand noch ist. Zudem erhalten Demenzkranke erstmals gleichberechtigten Zugang zur Pflegeversicherung. Bislang wurden sie gegenüber Menschen mit körperlichen Einschränkungen benachteiligt.

200 000 Menschen dürften im Gesamtjahr profitieren

Im ersten Quartal haben die MDK-Prüfer mehr als 220 000 Menschen begutachtet, in mehr als 80 Prozent aller Fälle stellten sie eine Pflegebedürftigkeit fest. Knapp 130 000 Personen wurde in diesem Zeitraum erstmals ein Anspruch auf Pflege-Leistungen zuerkannt. Davon entfallen 43 000 auf den neu geschaffenen Pflegegrad 1.

Der Anstieg von geschätzt 80 000 Menschen, die aufgrund der Reform erstmals Leistungen bekommen, entspreche „dem, was wir erwartet haben“, sagte Peter Pick, der Chef der MDK-Dachorganisation. Hochgerechnet auf das gesamte Jahr, dürften etwa 200 000 Menschen von der Reform profitieren, da sie bislang außen vor geblieben wären.

Die Anerkennungsquote sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen, von 75 auf 83 Prozent. Das zeigte, dass das neue Begutachtungssystem genauer sei als das alte, sagte Pick. Allerdings warte er davor, zu viele Hoffnungen in die von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe angestoßene Reform zu setzen. Denn dadurch werde „der Pflegenotstand nicht verbessert“, sagte Pick. Dies könne nur geschehen, „wenn die Bezahlungssituation verbessert wird“. Altenpfleger[2] verdienen zumeist deutlich weniger als Krankenpfleger, in den kommenden Jahren fehlen Tausende Fachkräfte.

Fußnoten:

  1. ^ Pflege (www.sueddeutsche.de)
  2. ^ Altenpfleger (www.sueddeutsche.de)